ZUGER DOPPELMORD: Täter hat auch die eigene Freundin bestohlen

Eine ungeklärte Einbruchserie im Bekanntenkreis des mutmasslichen Mörders der Zuger Millionärin gibt Rätsel auf. Bestahl M.* sogar seine Kollegen?

Drucken
Teilen
Der Tatort des Doppelmordes am Eschenring in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Tatort des Doppelmordes am Eschenring in Zug. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Seit rund neun Monaten sind der gebürtige Deutsche M. und seine Schweizer Freundin* ein Paar. Viele gemeinsame Stunden verbrachten der 43-Jährige und seine Geliebte in deren Wohnung in einer Luzerner Agglomerationsgemeinde. Gemäss Informationen, die unserer Zeitung vorliegen, suchte M. die Wohnung aber nicht nur dann auf, wenn seine Freundin anwesend war. Ein mysteriöser Einbruch, der sich vor Monaten zutrug, geht offenbar auf M.s Konto. Weitere Einbrüche in Domizile von Personen aus dem Bekanntenkreis des mutmasslichen Mörders der Zuger Millionärin Linda Speck (54) und ihrer Bekannten (36) bleiben hingegen völlig im Dunkeln.

Als die Polizei M. in Untersuchungshaft nahm, wurde gleichzeitig auch die Freundin kurz festgenommen. Die knapp 40-Jährige ist inzwischen wieder auf freiem Fuss. Auch auf sie wirft der Mordfall ein ungünstiges Licht. Denn diese geriet vor Jahren wegen einer Kokaingeschichte in höchste Schwierigkeiten.

Thomas Heer

*Namen der Redaktion bekannt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.