ZUGER FAMILIENHILFE: Für die Spitex nicht unmöglich

Wer stellt die Versorgung sicher, wenn der Zuger Sozialverein seinen Kopf nicht aus der Schlinge zu ziehen vermag? Eine Lösung liegt auf der Hand.

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Spitex-Geschäftsleiterin Doris Ruckstuhl im Interview. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Spitex-Geschäftsleiterin Doris Ruckstuhl im Interview. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

In der Misere sind Lösungen gefragt. Findet der Zuger Sozialverein keinen neuen Geldgeber, droht der Familienhilfe im Kanton das endgültige Ende.

Die finanzielle Seite ist die eine. Was aber ist mit der bisher betreuten Klientel? Wer stellt die Versorgung der Familien sicher? Die Familienhilfe hat während 50 Jahren für die Familien gearbeitet. Für die neu organisierte Spitex Kanton Zug wäre es möglich, einen Teil der Arbeiten zu übernehmen, sagt deren Geschäftsleiterin Doris Ruckstuhl im Interview zu unserer Zeitung. Allerdings wäre dies kaum ohne personellen Ausbau zu bewältigen. Viel wichtiger ist ihr aber, «dass Familienhilfe und Spitex nicht gegeneinander ausgespielt werden».

Intern werde die Ablösung gedanklich bereits durchgespielt. Doch der Entscheid im März soll laut Ruckstuhl noch abgewartet werden.

Chantal Desbiolles

Das ausführliche Interview lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.