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Leserbrief

Zuger Frauen nach Bern

Zum zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen vom 17. November
Anna Spescha, Kantonsrätin SP, Zug

Für den zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen kandidieren eine ökologische, feministische Alternative und zwei rechtsbürgerliche, neoliberale Männer. Die Wahlen wurden vom Frauen- und Klimastreik geprägt, und im zweiten Wahlgang verkörpert die ALG-Ständeratskandidatin diese Bewegungen. Deshalb empfehle ich sie unbedingt zur Wahl.

Ich höre immer wieder Linke sagen, dass man den FDP-Kandidaten wählen soll, um die Wahl des SVP-Kandidaten zu verhindern. Ich frage mich, wieso der FDP-Kandidat aus linker Perspektive besser sein soll als der SVP-Kandidat? Inhaltlich haben die beiden Herren kaum Differenzen. Beide stehen nicht für progressiven Klimaschutz, beide stehen nicht für fortschrittliche Gleichstellungspolitik, beide stehen für eine Erhöhung des Rentenalters, beide stehen nicht für Arbeitnehmerschutz. Sie sind Vertreter der Parteien, die uns vier Jahre Blockadepolitik beschert haben. Die ALG-Ständeratskandidatin steht für eine progressive Umwelt- und Gleichstellungspolitik, für Fortschritt und Wandel. Am 20. Oktober wurde der Nationalrat grüner und weiblicher, Zug schickt zum ersten Mal eine Frau nach Bern. Sorgen wir dafür, dass eine weitere folgt.

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