Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUGER HERTIZENTRUM: Auf den Kreisel soll nun doch verzichtet werden

Der Stadtrat präsentiert seinen Antrag zur zweiten Lesung des Bebauungsplans Hertizentrum.
Der Stadtrat präsentiert seinen Antrag zur zweiten Lesung des Bebauungsplans Hertizentrum. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2017))

Der Stadtrat präsentiert seinen Antrag zur zweiten Lesung des Bebauungsplans Hertizentrum. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2017))

Mitte Dezember 2017 hat der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) den Bebauungsplan Hertizentrum in erster Lesung durchberaten. Nun beugt sich noch die Bau- und Planungskommission (BPK) über das Geschäft, und die zweite Lesung findet dann voraussichtlich an der Juni-Sitzung statt. Der Stadtrat geht mit seinem Antrag auf die in der Zwischenzeit eingegangenen Einwendungen sowie die Änderungen des GGR der ersten ­Lesung ein.

Die Korporation Zug, die Baurechtsnehmer des Hertizentrums und die Genossenschaft Migros Luzern beantragen, dass die Erschliessung der Einstellhalle Nord, wie ursprünglich geplant, ab der St.-Johannes-Strasse erfolgt. Dies entspricht nämlich dem ersten Ansinnen des Stadtrats in der ersten Lesung, das aber von der BPK und dann vom GGR zu Gunsten einer einzigen Einfahrt für beide Einstellhallen von der Allmend­strasse her geändert wurde.

Hausgemachter Mehrverkehr

Die Einwender führen aus, dass die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage St.-Johannes-Strasse nur auf einem kleinen Stück von etwa 60 Metern einen geringen und hausgemachten Mehrverkehr verursacht. Mit baulichen Massnahmen könnten zudem Beeinträchtigungen der Wohngebäude an der St.-Johannes-Strasse verringert werden. Der befürchtete Schleichverkehr könne durch bauliche und weitere verkehrsrechtliche Massnahmen ausgeschlossen werden. Zudem helfe der Verzicht auf den Kreisel Allmendstrasse/St.-Johannes-Strasse, dass der Schleichverkehr Richtung Nordzufahrt nicht weiter zunehme.

Der Stadtrat schliesst sich den Einsprechern an und kommt auf seinen ursprünglichen Plan zurück. Und er stellt in seiner Auslegeordnung dar, dass die Allmendstrasse erst im Jahr 2012 vollständig saniert und umgestaltet worden sei und für den Bau eines weiteren Betonkreisels auf der Allmendstrasse mit Mehrkosten von bis zu einer Million Franken zu rechnen sei.

Anpassung der Gebäude- und Firsthöhen

Ebenfalls neu werden die maximalen Gebäude- und Firsthöhen verschiedener Baubereiche. Der Stadtrat begründet sein Eintreten auf die Einsprachen so: «Im Sinne einer Gleichbehandlung soll die Gebäudehöhe für fast alle Baubereiche maximal 30 Meter betragen.» Dafür sei die maximale Gebäudehöhe eines Baubereichs anzuheben. Hingegen sei in einem Baubereich die maximale Gebäudehöhe von 30 Metern gegeben und bedürfe sowohl bei der Gebäude- als auch bei der Firsthöhe keiner Anpassung. «Die Differenz zwischen maximaler First- und maximaler Gebäudehöhe beträgt maximal 1,20 Meter. Im Sinne der Gleichbehandlung ist mit Erhöhung der maximalen Gebäudehöhe auch die maximale Firsthöhe anzupassen.» (kk)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.