Zuger Hochspannung soll in den Boden

Dient die Leitung quer durch Zug bald als Teststrecke für eine Erdverlegung? Die Baudirektion führt Verhandlungen und spricht von einem Kraftakt.

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Hochspannungsleitungen sollen in Zug bald verschwinden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Hochspannungsleitungen sollen in Zug bald verschwinden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Unterirdische Hochspannungsleitungen wünscht sich die Zuger Regierung. Im Dezember hat sie daher der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid eine Teststrecke zwischen Hünenberg und Baar vorgeschlagen. Diese kümmert sich um den Betrieb, die Sicherheit und den Ausbau des 6700 Kilometer langen Höchstspannungsnetzes. Antworten der Betreiberin stehen noch aus.

Insider sprechen von Kosten von 40 bis 100 Millionen Franken für die Strecke von Hünenberg nach Baar, je nachdem, wie die Erdverlegung technisch bewerkstelligt würde – ob in einem Rohrblock oder mit begehbarem Tunnel. Fest steht für Regierungsrat Heinz Tännler hingegen, dass sich neben dem Bund vor allem auch Kanton und Gemeinden an den Kosten beteiligen müssten. Der Grund: Die bestehende Leitung genügt noch auf Jahrzehnte hinaus den technischen Anforderungen.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung oder im E-Paper.