Zuger Jugendliche fordern mehr Freiräume für sich

Aber auch schlechte Verbindungen beim öffentlichen Verkehr sowie fehlende Beleuchtung von Pausenplätzen kamen aufs Parkett.

Zoe Gwerder
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Die Menzinger Präsentation.
9 Bilder
Steinhausen bei der Präsentation.
Paula Müller vertritt Steinhausen.
Der Walchwiler Gemeinderat Manuel Studer hört aufmerksam zu.
Der Menzinger Lui Stünzi filmt alle Reden.
Das Hünenberger "Poster".
Die Aegerer präsentieren ihre Arbeit.
Ein Bursche aus Hünenberg präsentiert ihr Poster.
Zari Dzaferi war bei den Baarern dabei.

Die Menzinger Präsentation.

Christian Herbert Hildebrand,

Am 8. kantonalen Jugendpolittag in Zug war die aktuelle Coronasituation nur am Rande ein Thema. Dazu fordern die Schüler schlüssigere Massnahmen und transparentere Begründungen für diese. Es mache keinen Sinn, dass während des Unterrichts Maskenpflicht herrsche – während des Sportunterrichts hingegen nicht.

Bei den neun Gruppen aus allen elf Gemeinden drückt der Schuh jedoch oft viel lokaler. Räume und Orte für Freizeitaktivitäten, wie Skateparks, ein zweiter «Freiruum», wie es ihn bereits in Zug gibt, Kinos oder simpel eine Filiale eines amerikanischen Fast-Food-Anbieters standen auf der Agenda der rund 60 Jugendlichen im Burgbachsaal. Auch die Busverbindungen zur Schule – jene vom Ägerital nach Menzingen sowie die von Meierskappel nach Rotkreuz – gaben zu reden. So wünschten sich die Jugendlichen aus dem Ägerital, dass der Bus öfter als zweimal pro Tag und besser auf die Schulstunden abgestimmt fahren würde.

Zudem stören sich die angehenden Jungpolitiker an fehlender oder geschlossener Infrastruktur, wie geschlossenen WC-Anlagen oder mangelnder Beleuchtung von Schulhausplätzen.