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Zuger Kantonsrat: Motion für weitere Standesinitiative überwiesen

Die Kantonsräte Rainer Leemann und Michael Arnold verlangen, der Mutterschutz sei für sämtliche Mütter gleich zu handhaben.
Harry Ziegler

Der Kanton Zug soll eine weitere Standesinitiative nach Bern senden. Wieder beschäftigt sich diese mit Mutterschaftsurlaub. Diesmal nicht nur für Parlamentarierinnen.

Mit der damaligen Standesinitiative sollte gewährleistet werden, dass Frauen während des Mutterschaftsurlaubs an Parlamentssitzungen teilnehmen können, ohne den Mutterschutz zu verlieren.

Den FDP-Kantonsräten Rainer Leemann (Zug) und Michael Arnold (Baar) ging diese Standesinitiative zu wenig weit. Sie sind der Ansicht, dass sie Parlamentarierinnen gegenüber anderen Müttern bevorzuge. Darum reichten sie eine Motion ein, die eine weitere Standesinitiative verlangt und die diese Ungleichheit beseitigen soll. Alle Mütter sollen in Ausnahmefällen kleinste Pensen im Beruf wahrnehmen können, ohne dadurch ihren Anspruch auf die Mutterschaftsentschädigung und den Mutterschutz aus der beruflichen Tätigkeit zu verlieren.

«Wir können nicht im Halbjahrestakt eine Standesinitiative einreichen, sonst werden wir in Bern nicht ernst genommen», sagte Hubert Schuler (SP/Hünenberg), beantragte Nichterheblicherklärung und scheiterte. «Wir sollen das Recht der Standesinitiativen so oft wie möglich nutzen. Machen wir Feuer in Bern», so Philip C. Brunner (SVP/Zug).

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