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Zuger Kantonsrat streicht Verhaltenskodex für Kantonsrichter

Der Verhaltenskodex für Kantonsrichter wurde 2012 eingeführt, weil sich diese derart in die Haare gerieten. Nun sei der Kodex aber nicht mehr notwendig, so die vorberatende Kommission.
Der Kantonsrat spricht sich gegen den Verhaltenskodex aus. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 22. Februar 2018))

Der Kantonsrat spricht sich gegen den Verhaltenskodex aus. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 22. Februar 2018))

Die Zeit der Streitigkeiten und des Mobbings am Zuger Kantonsgericht sind vorbei: Der Zuger Kantonsrat hat am Donnerstag beschlossen, den Verhaltenskodex für die Kantonsrichter wieder abzuschaffen. Eingeführt wurde dieser im Jahr 2012, als sich die Richter derart in die Haare gerieten, dass externe Fachleute helfen mussten.

Als der Kantonsrat den Kodex im Jahr 2012 genehmigte, sprachen einige Parlamentarierinnen und Parlamentarier von einem «Kindergarten» und einer «Zickenzone». Einige Richter würden sich wie Primadonnen aufführen.

Der verhängte Verhaltenskodex für die Richter verbot Mobbing, herablassende Äusserungen und unsachliche Kritik. Verstösse gegen diesen Kodex mussten gemeldet werden.

Einige Personalwechsel

In den vergangenen Jahren haben sich die Wogen aber geglättet. Der Konflikt sei überstanden, der Kodex nicht mehr notwendig, so die vorberatende Kommission. Meinungsverschiedenheiten würden heute in Gesprächen angegangen und bereinigt. Zudem habe es einige Personalwechsel gegeben. Das Parlament folgte deshalb dem Antrag der Kommission und strich den Verhaltenskodex einstimmig. (sda)

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