ZUGER KANTONSSPITAL: Baudirektor verteidigt das Spital

Die Bauschäden am Kantonsspital lassen die Emotionen teilweise hochgehen. Auch jene von Baudirektor Heinz Tännler. Ihn ärgern aber nicht primär die Risse im Boden oder die Schallprobleme.

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Heinz Tännler vor dem Kantonsspital in Baar, als es im Sommer 2008 eröffnet wurde. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Heinz Tännler vor dem Kantonsspital in Baar, als es im Sommer 2008 eröffnet wurde. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Baudirektor des Kantons ist verärgert durch Äusserungen von Patienten, der Spitalleitung und von Mitgliedern des Verwaltungsrats des Spitals.

Auf die Frage der «Neuen Zuger Zeitung», ob der Neubau ein Fiasko sei, antwortet Tännler, dass der Kanton ein sehr gutes Spital erhalten hat. Es seien gegen 200 Millionen Franken investiert worden. Man habe kein Einfamilienhaus, sondern ein Gebäude mit hoher Komplexität erstellt. Aus diesem Grund seien die bis jetzt aufgetretenen Mängel, an denen er auch keine Freude habe, weder völlig aussergewöhnlich noch «fürchterlich», wie es heisse.

Gemäs Tännler sei es unerhört, dass von einigen Exponenten suggeriert werde, das Zuger Kantonsspital sei ein qualitativ minderwertiger Bau, es sei sowohl in der Planung sowie Ausführung geschlampt worden.

Yvonne Anliker

Das ausführliche Interview lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.