ZUGER KANTONSSPITAL: Die Schallprobleme sind bald Vergangenheit

Kaum eröffnet, beschwerten sich die Patienten im Zuger Kantonsspital über einen zu lauten Geräuschpegel. Mit dem Abschluss der Trittschallsanierung sollten diese Probleme gelöst sein.

Drucken
Teilen
Der Trittschall führt im Zuger Kantonsspital zu Problemen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Trittschall führt im Zuger Kantonsspital zu Problemen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die bereits für den Sommer 2009 geplante Trittschallsanierung im Zuger Kantonsspital wird nun im Sommer 2010 durchgeführt. Da lokale Emissionen unumgänglich sein werden, haben Spitalleitung und Baudirektion beschlossen, die Sanierungsarbeiten auf die Sommermonate zu legen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zuger Baudirektion. Diese Terminierung erlaubt es nach Angaben von Spitaldirektor Matthias Winistörfer, die betrieblichen Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Arbeiten werden Ende Mai beginnen und voraussichtlich Mitte August 2010 abgeschlossen sein. Die Sanierung erfolgt schrittweise, indem jeweils drei bis vier Zimmer zu einer Arbeitseinheit zusammengefasst und vom Spitalbetrieb isoliert werden.

Erste Sofortmassnahmen nicht ausreichend
Nach der Inbetriebnahme des Zuger Kantonsspitals in Baar machte sich in den Patientenzimmern sogenannter Trittschall aus den Gängen bemerkbar. Die Baudirektion leitete daraufhin Sofortmassnahmen ein, indem sie bei allen 106 Türen neue Bodenabdichtungen einsetzen liess.Trotz einer Verbesserung zeigte es sich jedoch, dass der Restschall nur mit dem Einbau von Bodenfugen im Türbereich entscheidend vermindert werden kann. Diese Arbeiten waren ursprünglich für den Sommer 2009 geplant. Sie wurden dann aber auf Wunsch der Spitalleitung um ein Jahr verschoben.

zim