ZUGER KANTONSSPITAL: «Ein Spital ist keine Autofabrik»

Für Ex-Spitaldirektor Robert Bisig ist das Thema Spital definitiv erledigt. Und er wünscht seinem Nachfolger ein gutes Gespür.

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Robert Bisig nimmt Stellung zu den Vorfällen der vergangenen Tage. (Bild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Robert Bisig nimmt Stellung zu den Vorfällen der vergangenen Tage. (Bild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Robert Bisig wirkt müde und abgekämpft. Kein Wunder: Die letzten zwei Wochen waren für den alt Regierungsrat die Hölle. Noch am 22. August bei der Eröffnungs­feier des neuen Zuger Kantonsspitals wurde er für seine «hervorragende Arbeit» gelobt.Doch das ist Schnee von gestern. Am 19. November stellte der 58-jährige Zuger sein Amt zur Verfügung. Laut offizieller Mitteilung «wegen unterschiedlichen Auffassungen in Bezug auf die Unternehmensphilosophie, die Neuausrichtung am Markt und deren Umsetzungstempo».

Robert Bisig, wie fühlen Sie sich?
Robert Bisig: Nicht besonders gut. Ich bin sehr enttäuscht, muss aber trotzdem vorwärts schauen. Das Leben geht weiter.

Aber die Trennung hat Sie tief getroffen?
Bisig: Ja, ich ging an jenem Morgen motiviert zur Arbeit. Ich hatte zuvor nie ein entsprechendes Signal erhalten, und obwohl dem Verwaltungsrat ein Jurist angehört, wurde mir das rechtliche Gehör vorenthalten.

Charly Keiser und Freddy Trütsch

Das ausführliche Interview lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».