Zuger Kantonsspital mit Patientenrekord

Das Zuger Kantonsspital schliesst das Jahr 2011 mit einem Betriebsgewinn von 1,45 Millionen Franken ab. Zudem wurden im vergangenen Jahr so viele stationäre Patientinnen und Patientien verzeichnet wie nie zuvor.

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Das Zuger Kantonsspital in Baar. (Bild: PD)

Das Zuger Kantonsspital in Baar. (Bild: PD)

Mit 9'357 stationären Patientinnen und Patienten schloss das Zuger Kantonsspital das Jahr 2011 mit einem Patientenrekord ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies erneut einer Steigerung von 1,5 Prozent (+ 139 Patienten), wie das Zuger Kantonsspital am Donnerstag mitteilte.

Die Geburtenzahl war mit 728 Babys wiederum sehr hoch und lag über dem langjährigen Durchschnitt von knapp 700 Babys. Diese Zahlen widerspiegeln sich auch im finanziellen Ergebnis, das einen Jahresgewinn 1,45 Millionen ausweist.

Die Pflegetage erhöhten sich 2011 mit 59'324 im Vergleich zum Vorjahr (59'057) um 0,5 Prozent, stiegen jedoch weniger stark an als die Patientenzahlen (+1,5 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank leicht von 6,4 auf 6,3 Tagen im 2011. Mit 94 Prozent Auslastung waren die Bettenstationen im vergangenen Jahr sehr gut belegt (2010: 93,1 Prozent).

Einführung der neuen Spitalfinanzierung

Das Jahr 2011 stand laut Mitteilung im Zeichen der Vorbereitungen auf die Einführung von SwissDRG und der neuen Spitalfinanzierung per 1. Januar 2012. «Die nötigen Anpassungen konnten ohne Probleme umgesetzt werden. Seit dem 1. Januar 2012 werden die erbrachten Leistungen nach SwissDRG kodiert und den Kostenträgern elektronisch in Rechnung gestellt», so VR-Präsident Walter Suter.

pd/zim