ZUGER KANTONSSPITAL: Politiker fordern eine lückenlose Aufklärung

Die Probleme mit der Fassade des Zuger Kantonsspitals beschäftigen die Kantonsräte. Sie vermuten die Schuld vor allem in der Planung.

Drucken
Teilen
Der nähere Bereich der Fassade des Zuger Kantonsspitals ist nicht mehr zugänglich, abgesperrt mit grossen Gittern. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der nähere Bereich der Fassade des Zuger Kantonsspitals ist nicht mehr zugänglich, abgesperrt mit grossen Gittern. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am Freitag wurden rund um das Zuger Kantonsspital grosse Baustellengitter aufgestellt – und damit wurde der Zugang zur Fassade verstellt. Der Grund: Im letzten Sommer und dann vor rund zwei Wochen ist ein Glaselement der Aussenfassade zu Bruch gegangen.

Nicht nur der Kanton, die Spitalleitung und der bauverantwortliche Totalunternehmer HRS wurden vom Glasbruch überrascht sondern auch die Mitglieder der kantonsrätlichen Kommission für das Gesundheitswesen. Man glaubte, mit der Behebung des Trittschallproblems diesen Sommer alle grossen Mängel ausgeräumt zu haben.

Kosteneinsparungen seien beim Bau nicht auf Kosten der Infrastruktur gegangen. Vielmehr vermutet Baudirektor Heinz Tännler: «Es ist nicht auszuschliessen, dass der jetzige Glasbruch auf einen Mangel in der Ausführung oder gar in der Planung zurückzuführen ist. Wichtig ist daher die lückenlose Aufklärung der Geschehnisse.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.