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Zuger Kantonsspital präsentiert ein positives Ergebnis

Das Zuger Kantonsspital konnte die Herausforderungen im vergangenen Jahr meistern. Es schliesst das Geschäftsjahr 2018 mit einem Betriebsgewinn von 978'705 Franken ab. Mit 947 Neugeborenen wurde erneut ein Geburtenrekord erzielt.

(mua/pd) 2018 war für das Zuger Kantonsspital ein herausforderndes Jahr, heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung. Durch das frühzeitige Einleiten gezielter Massnahmen zur Kostensenkung konnten politisch vorgegebene Veränderungen wie die Anpassung des ambulanten Arzttarifs Tarmed und die neuen Vorgaben «ambulant vor stationär» erfolgreich bewältigt werden. Es wurde ein Betriebsergebnis von 978’705 Franken (Vorjahr: 378’706 Franken) erzielt. Durch die konsequente Weiterführung der Prozessoptimierungen und dank dem engagierten Einsatz der Mitarbeitenden sei die Qualität und Sicherheit der Leistungen unverändert hoch geblieben, schreibt die Medienstelle des Zuger Kantonsspitals.

Der Umsatz bei den ambulanten Behandlungen konnte auf 51,6 Millionen Franken (Vorjahr: 50,7 Millionen) gesteigert werden. Auch die Geburtenabteilung erfreue sich weiterhin grosser Beliebtheit: Sie zählte mit 947 Neugeborenen zum dritten Mal in Folge über 900 Geburten. Die Zahl der stationären Patientinnen und Patienten war mit 10’482 leicht rückläufig (Vorjahr: 10’646).

10 Jahre am Standort Baar

2018 sei für das Zuger Kantonsspital auch ein Jubiläumsjahr gewesen, schreiben die Verantwortlichen weiter. Die stets zunehmenden Geburtenzahlen und der Zuwachs der Patientenzahlen in den vergangenen Jahren belegen, dass der damalige Entscheid über den Neubau richtig war. Das am 30. August 2008 bezogene moderne Gebäude bewährt sich laut Medienmitteilung im Spitalalltag. Es lasse sich mit moderatem Aufwand bei laufendem Betrieb an neue Bedürfnisse anpassen, die sich aufgrund von politischen Vorgaben oder medizinischen Fortschritten ergeben, heisst es weiter.

Auch im Jahr 2018 habe das Zuger Kantonsspital in verschiedene Neuerungen zu Gunsten einer verbesserten Patientenversorgung investiert. Mit dem Anbau der neuen Radio-Onkologie für das Luzerner Kantonsspital wurde die Zusammenarbeit der beiden Spitäler weiter vertieft. «Seit Januar 2019 können Krebspatientinnen und -patienten aus dem Kanton Zug und den umliegenden Regionen wohnortnah mit der gleichen Qualität wie am Luzerner Kantonsspital behandelt werden», ist der Medienmitteilung weiter zu entnehmen. Ende 2018 wurde das neue Mammografiegerät mit Tomosynthese (Schichtaufnahmen der Brust) in Betrieb genommen. Dieses derzeit modernste Verfahren in der Brustdiagnostik erlaubt eine noch detailliertere Bildgebung und somit bessere Früherkennung von Brustkrebs.

Zertifizierte Qualität

Im November 2018 wurde das Zuger Kantonsspital als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Zentralschweiz rezertifiziert und die Zertifzierung als Netzwerkpartner im Brustzentrum Luzern bestätigt. Die beiden Zertifikate stehen für eine hohe Versorgungsqualität von Patientinnen und Patienten unter standardisierten Qualitätsmassstäben. Auch die Sportmedizin wurde rezertifiziert; das Label als «Sport Medical Base approved by Swiss Olympic» wurde per 1. Januar 2019 für vier weitere Jahre zugesprochen. Damit gehört das Zuger Kantonsspital zu den Institutionen, welche die hohen Qualitätsstandards für die Beratung und Behandlung von Nachwuchsleistungs- und Spitzensportlern erfüllen. Das Qualitätsmanagementsystem des Zuger Kantonsspitals wurde 2018 ebenfalls wieder erfolgreich nach der ISO-Norm 9001:2015 auditiert.

Die Entwicklungen im Gesundheitswesen werden das Zuger Kantonsspital auch in Zukunft beschäftigen, sind sich die Verantwortlichen sicher. Ziel sei es, weiterhin optimal auf sich ändernde Vorgaben vorbereitet zu sein und flexibel agieren zu können. Dies gelte auch für die 2020 geplante Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD). Die Arbeiten zur Erfüllung der neuen rechtlichen Vorgaben sind am Laufen.

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