ZUGER MESSE: Die Kirche geht aufs Volk zu

Die Katholiken planen eine Sonderschau an der Zuger Messe. Das Motto «Offene Kirche» nehmen sie wörtlich.

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«Wir müssen mehr zu den Menschen hingehen.» Markus Burri, Gemeindeleiter, Unterägeri. (Bild Stefan kaiser/Neue ZZ)

«Wir müssen mehr zu den Menschen hingehen.» Markus Burri, Gemeindeleiter, Unterägeri. (Bild Stefan kaiser/Neue ZZ)

Der Vatikan sorgt derzeit für negative Schlagzeilen, Gläubige treten wegen der aufgehobenen Exkommunikation von vier umstrittenen Bischöfen aus der Kirche aus.

Derweil geht die katholische Kirche des Kantons Zug gerade einen Schritt aufs Volk zu. Sie wird sich an der Zuger Messe vom 24. Oktober bis 1. November in einer Sonderschau präsentieren. Einen Zusammenhang mit der Debatte zum Papstbeschluss hat die Idee allerdings nicht, sagt Markus Burri, Gemeindeleiter in Unterägeri und Mitglied des Organisationskomitees. Denn sie steht bereits seit zwei Jahren im Raum.

Das Motto «Offene Kirche» wird während der Messe wörtlich - und augenscheinlich - umgesetzt: Alle Pfarreien stellen dafür je eine Kirchentür zur Verfügung, die aufs Gelände transportiert und an der Sonderschau - einer Stellwand gleich - aufgestellt wird. So bietet sich den Pfarreien zugleich eine Plattform, um sich vorzustellen.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. Februar.