ZUGER MESSE: «Die Messe ist ein Ort der Begegnung»

Es darf wieder gehandelt werden: Zum 37. Mal öffnet die Zuger Messe ihre Tore, 80 000 Besucher werden erwartet, trotz Finanzkrise.

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Hielt eine Rede mit Witz: Baars Gemeindepräsident Andreas Hotz (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hielt eine Rede mit Witz: Baars Gemeindepräsident Andreas Hotz (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Meine Tochter fragte mich, ob ich in die Kirche gehe», sagt Sicherheitsdirektor Beat Villiger in seiner offiziellen Eröffnungsrede: «Messe ist für sie etwas, das in der Kirche stattfindet. Der kleine Pfarrer in mir könnte jetzt sagen, hier wird wohl eher ums goldene Kalb getanzt.» Villiger ergänzt: «Gerade das stimmt aber nicht: Natürlich werden hier Geschäfte getätigt, natürlich ist sie ein Ort des Handelns, aber vor allem ist die Zuger Messe ein Ort der Begegnung.» Stadtpräsident Dolfi Müller stimmt ihm zu: «Die Zuger Messe ist etwas, das den Leuten ans Herz gewachsen ist.» Im selbst gehe es ähnlich: «Je öfters ich die Messe besuche, desto lieber wird sie mir.»

Die Zuger Messe, das grosse Fest des Konsums, inmitten der grossen Finanzkrise? Das sei eine spezielle Ausgangslage, sagt Verwaltungsratspräsident der Messe Zug AG, Paul Twerenbold: «Gerade wegen der Finanzkrise ist es aber für die Volkswirtschaft wichtig, dass konsumiert wird.» Er ergänzt: «Und was gibt es für den Vergleich und Kauf von Produkten idealeres, als eine so breite und vielfältige Messe?» Und beantwortet die Frage lachend gleich selber: «Es gibt nichts.»

Falco Meyer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag.»