Zuger Messe verspricht breites Programm

Im Oktober öffnet die Zuger Messe zum 40. Mal ihre Tore. Weil eine grosse Ausstellung mit nationaler Ausstrahlung geplant ist, wird keine Gastregion eingeaden.

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Besucher an der Zuger Messe. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Besucher an der Zuger Messe. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Nach Angaben der Veranstalter würden sich gegen fünfhundert Ausstellerinnen und Aussteller auf ihren Auftritt an der Zuger Messe vom 22. bis 30. Oktober vorbereiten, und zahlreiche Projektteams an den Sonderschauen arbeiten.

Die Messe findet nebst auf dem bekannten Gelände auch auf dem neuen Arenaplatz vor dem Eisstadion statt. Hier wird der Schweizer Obstverband im Rahmen der Zuger Messe sein 100-jähriges Bestehen feiern. Beat Dittli, Verwaltungsrat der Messe Zug AG, freut sich: «Die Sonderschau des in Zug beheimateten Schweizer Obstverbands wird eine grossartige Sache. "1000 Obstsorten", der Titel der Sonderschau, ist durchaus wörtlich zu nehmen: Neben interessanten Informationen zu Obstbau und Obstverwertung werden den Besucherinnen und Besuchern über tausend verschiedene Obstsorten aus dem In- und Ausland präsentiert. Dazu kommen Degustationen und weitere Attraktionen wie die Schweizer Meisterschaft im Mostkrugschieben.»

Dittli erklärt dazu aber auch, dass sich dieses Jahr keine Gastregion an der Messe präsentiert. «Mit der Sonderschau des Schweizer Obstverbands haben wir eine Ausstellung mit nationaler und sogar internationaler Ausstrahlung an der Zuger Messe. Da hätten wir einer Gastregion einfach nicht die gebührende Aufmerksamkeit schenken können.»

Nebst 1000 Obstsorten können sich die Besucher auch über Fledermäuse orientieren, mehr über den Schweizer Zoll erfahren, sich von edlem Design verführen lassen, sich mit Wohnen über Fünfzig auseinandersetzen oder etwa spezielle Einsichten rund um das Thema Behinderung gewinnen.

Darüber hinaus sei ein breit gefächertes Unterhaltungsprogramm mit rund 100 Veranstaltungen geplant. Zahlreiche Künstler hätten bereits engagiert werden können, heisst es in der Medienmitteilung vom Samstag.

kst