ZUGER OBERGERICHT: 18-Jähriger prügelt trotz Strafe weiter

Einem Streit geht der verurteilte 18-Jährige kaum aus dem Weg. Dennoch beteuert er, sich gebessert zu haben. Jetzt wird erneut gerichtet.

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Die Liste dessen, was der junge Zuger auf dem Kerbholz hat, ist lang: Körperverletzungen, Tätlichkeiten, Angriff, Raub, Geldfälscherei, Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz und Sachbeschädigung. Im Februar wurde er dafür vom Zuger Strafgericht verurteilt. Es kam zum Schluss, den jungen Mann definitiv in eine Erziehungseinrichtung einweisen zu lassen. Ausserdem verhängte es 15 Monate Freiheitsentzug, davon 10 als bedingte Strafe während einer Probezeit von zwei Jahren. Diesen Entscheid hat der gebürtige Iraker vor die nächst höhere Instanz gezogen, vor das Zuger Obergericht, wo am Dienstag die Berufungsverhandlung stattfand. Das Urteil folgt zu einem späteren Zeitpunkt schriftlich.

Bei der Zuger Staatsanwaltschaft sind inzwischen zwei neue Verfahren hängig, die nicht Gegenstand der Berufungsverhandlung sind: Anfang Februar und Ende Juni war der Jugendliche wiederum in Handgemenge verwickelt.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.