ZUGER OBERGERICHT: Der Prügler muss im Heim bleiben

Der 18-jährige Prügler aus dem Irak ist schuldig in allen Punkten. Von einer bedingten Strafe will das Obergericht nichts mehr wissen.

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Gestellte Szene. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gestellte Szene. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ein heute 18-jähriger Iraker ist vom Zuger Obergericht in allen Punkten schuldig gesprochen worden. Der junge Mann hat vor zwei Jahren eine ganze Reihe von Straftaten begangen. Besonders schwerwiegend: Er verletzte Passanten auf dem Landsgemeindeplatz in Kickboxmanier und liess auch nicht von ihnen ab, als sie bereits am Boden lagen.

Von einer bedingten Strafe wie noch die Vorinstanz will das Obergericht nichts mehr wissen. Es brummt dem Mann drei Jahre Freiheitsentzug auf und weist ihn definitiv in eine Erziehungseinrichtung ein – und entscheidet damit wesentlich härter als die Vorinstanz. Anders als der Angeklagte selber spricht ihm das Gericht eine gute Prognose ab.

Der 18-Jährige muss auch die Kosten für die beiden Verfahren tragen – für die erste Instanz werden rund 1500 Franken fällig, für die zweite weitere 2200.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.