ZUGER OBERGERICHT: Ein Schwerverbrecher wird nicht entlassen

Vergewaltigung und Raub wird einem Türken vorgeworfen. Er bestreitet die Taten. Doch das Zuger Obergericht bestätigt das Urteil.

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Ein Schlafzimmerräuber und Vergewaltiger fand beim Zuger Obergericht keine Gnade. Der 55-jährige Türke verlangte, aus der Haft entlassen zu werden. Darauf traten die Oberrichter nicht ein. Vielmehr bestätigten sie das Urteil des Strafgerichts, das den Beschuldigten im Sommer 2008 zu einer Freiheitsstrafe von 39 Monaten verurteilt hatte. Diese wurde aufgeschoben und eine stationäre Massnahme angeordnet.

Der Beschuldigte war im Jahr 2007 in ein Haus am Zugersee eingedrungen und hatte das Ehepaar bedroht und gefesselt. Den gestohlenen Schmuck bot er später dem Opfer zum Rückkauf an. Darauf konnte er verhaftet werden. Dank der DNA-Auswertung konnte dem Türken sodann eine Vergewaltigung Ende 2004 nachgewiesen werden. Er war in eine Waschküche eingedrungen und hatte seine Pistole auf das Opfer gerichtet. Vier Einbrüche gingen ebenfalls auf sein Konto.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.