ZUGER OPEN AIR: Das Kino geht wieder an die frische Luft

Für Unterhaltung auch nach der WM ist gesorgt: Direkt am Zugersee kommen Filmliebhaber ab heute auf ihre Kosten – nicht zuletzt dank vielen Premieren.

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Alles bereit: Aco Kozarov (Kulinaria Zugersee, links), Maria Ulrich (Mitorganisatorin) und Werner Dornbierer (Mitarbeiter) auf der Tribüne des Zuger Open-Air-Kinos. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Alles bereit: Aco Kozarov (Kulinaria Zugersee, links), Maria Ulrich (Mitorganisatorin) und Werner Dornbierer (Mitarbeiter) auf der Tribüne des Zuger Open-Air-Kinos. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

«Wer genug hat vom Getröte der Vuvuzelas, soll vorbeikommen», sagt Bruno Ulrich, Organisator des Open-Air-Kinos, das heute Donnerstag startet. Zumal sich am 11. Juli eine Vorführung mit dem Final der Fussball-WM überschneiden wird. Gemeinsam mit der Zugersee Kulinaria bieten sie «Ciné&Diner» an. Nach einem Menü steht der Film «Benda Bilili!», die Dokumentation über eine Band aus Afrika, auf dem Programm. «Wer keine Lust auf die WM hat und trotzdem nicht kommt, ist selbst schuld.» Denn gemäss Ulrich verdiene dieser «Buena Vista Social Club» aus Afrika mindestens fünf Sterne.

«Benda Bilili!» ist nicht das einzige Highlight im Programm. Bruno Ulrichs Sohn Thomas freut sich auf «Inception» von Regisseur Christopher Nolan. Leonardo DiCaprio spielt darin einen Dieb. Bruno Ulrich ist dagegen gespannt auf «Yo, También» von Antonio Naharro und Álvaro Pastor. Die Hauptfigur Daniel leidet am Down-Syndrom und schliesst ein Hochschulstudium ab. Beide Filme sind Schweizer Vorpremieren.

Bewährte Mischung
Bei der Zusammenstellung des Programms bleiben die Ulrichs bei ihrem altbewährten Rezept. «Wir setzen auf eine Mischung aus Kommerz, Arthouse-Filmen und Vorpremieren», sagt Thomas Ulrich. Ihnen ist wichtig, dass für regelmässige Kinogänger etwas Neues dabei ist. «Wir wollen nicht nur Streifen zeigen, die überall zu sehen sind, sondern bewusst auch den guten Film pflegen.»

Miriam Scherer

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am 8. Juli in der «Neuen Zuger Zeitung».