Zuger Politiker: Wenig Lust auf Facebook

Der Mensch lebt heute online: Facebook, Twitter und Co. sind Teil unseres Daseins. Damit tun sich Zuger National- und Ständeräte jedoch schwer.

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Schweizweit sind mittlerweile 4 Millionen Menschen jeden Tag online. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Schweizweit sind mittlerweile 4 Millionen Menschen jeden Tag online. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Die bisherigen Zuger National- und Ständeräte verweigern sich diesen neuen Kanälen allerdings fast durchs Band. Auf Facebook ist lediglich Gerhard Pfister zu finden. Die Online-Plattform Twitter nutzt keiner der vier, auch unterhält niemand einen Blog. Die meisten unterhalten lediglich eine eigene Webseite.

Einer, der nicht auf die Social Media bauen will, ist Gesundheitsdirektor Joachim Eder. Die Webseite des Ständeratskandidaten besteht seit mehr als zehn Jahren; heute dient sie laut Eder als Informations- und Kommunikationsplattform.

Für Ständerat Peter Bieri ist die soziale Präsenz im Internet eine Zeitfrage. Bieri hat seine Webseite, die er bei den letzten Wahlen nutzte, abgeschaltet, weil ihm die Zeit dafür fehlte. Nun überlegt er sich aber im Hinblick auf den Wahlherbst, sie wieder in Betrieb zu nehmen.

Auch Nationalrat Josef Lang nutzt weder Twitter noch Facebook, «nach Rücksprache mit den Jungen Alternativen, die diese Medien aktiv benützen».

Stephanie Hess, Chantal Desbiolles/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.