Zuger Polizei
Baar: Polizei löst regelwidriges Vereinstreffen auf

Seit längerer Zeit gilt wegen der Corona-Pandemie auch ein Verbot für Vereinsaktivitäten. Dies hinderte einen Verein in Baar nicht, seine Türen trotzdem zu öffnen. Es wurden Ordnungsbussen ausgestellt.

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Teaserbild für den Onlinekanal www.luzernerzeitung.ch für Polizeimeldungen.

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(fae/rh) Am Freitagabend, 12. Februar, fiel einer aufmerksamen Baarerin kurz vor 21.15 Uhr auf, dass mehrere Personen an der Oberneuhofstrasse ein Vereinslokal betreten, wie die Zuger Polizei in einer Mitteilung schreibt. Sie meldete ihre Beobachtungen der Zuger Polizei. Die Einsatzkräfte trafen kurze Zeit später in dem besagten Lokal auf mehrere Gäste.

Diese wurden auf die geltenden Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit aufmerksam gemacht, denn die Bestimmungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelten auch für Vereine. Insgesamt wurden rund ein Dutzend Ordnungsbussen ausgestellt. Wie Ladina Danuser, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, auf Anfrage sagt, wurde der Veranstalter mit einer Busse von 200 Franken gebüsst, die Gäste mit 100 Franken.

In der nächsten Zeit werden – so heisst es in der Mitteilung weiter – Nachkontrollen durchgeführt. Die Polizei rät der Bevölkerung, sich an die geltenden Covid-Verordnungen zu halten.

Fasnachtstage sind ruhig verlaufen

Dass die Zuger Polizei illegale Veranstaltungen oder Versammlungen von mehr als fünf Personen auflösen muss, kam laut Ladina Danuser in den letzten Monaten selten vor. In den vergangenen Tagen mussten jedoch vereinzelt kleinere und grössere Fasnachts-Grüppchen auf das Verbot hingewiesen werden. Auf dem Landsgemeindeplatz in Zug musste die Polizei am Schmutzigen Donnerstag eine Gruppe von rund 40 Personen auffordern, den Platz zu räumen. Bussen mussten gemäss Ladina Danuser keine ausgesprochen werden. Abgesehen davon sei die «Fasnacht» im Kanton ruhig verlaufen.

Teaserbild für den Onlinekanal www.luzernerzeitung.ch für Polizeimeldungen.

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