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Zuger Polizei führte Verkehrskontrollen in Rotkreuz und Cham durch – dabei kam es zu Festnahmen

Die Zuger Polizei hat am Freitag Kontrollen an der Autobahneinfahrt in Cham und in Rotkreuz durchgeführt. Es kam vereinzelt zu Festnahmen.
Im Kanton Zug hat die Polizei Verkehrskontrollen durchgeführt. (Bild: Zuger Polizei)

Im Kanton Zug hat die Polizei Verkehrskontrollen durchgeführt. (Bild: Zuger Polizei)

(stp) Die Zuger Polizei hat am Freitag an der Autobahneinfahrt in Cham und in Rotkreuz Personen- und Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Dies geht aus einer Mitteilung des Kantons Zug hervor. Gesamthaft haben die Behörden 28 Fahrzeuge und 47 Personen kontrolliert. Das primäre Ziel der Kontrollen war es, Straftaten aufzudecken und Straftäter festzunehmen.

Eine Polizistin hat beobachtet, wie der Lenker und der Beifahrer beim Erblicken eines Warnschilds während der Fahrt einen Fahrerwechsel vornahmen. Bei der Autobahneinfahrt A4a in Cham haben die Behörden dann das Auto angehalten und die vier Insassen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Beifahrer zuvor trotz Führerausweisentzug gefahren war. Die Personenüberprüfung ergab ausserdem, dass sich einer der Insassen illegal im Schengenraum aufhielt und er zudem wegen rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben war. Der 33-jährige Kosovare muss nun eine Freiheitsstrafe von 60 Tagen absitzen. Bei den drei anderen Fahrzeuginsassen aus Albanien und Mazedonien bestand der Verdacht auf Schwarzarbeit. Auch sie wurden vorübergehend festgenommen.

Dieses Auto war unsicher geladen. (Bild: Zuger Polizei)

Dieses Auto war unsicher geladen. (Bild: Zuger Polizei)

Im Rahmen der Kontrolle in Rotkreuz hat die Polizei eine fünfte Person verhaftet. Der 36-jährige Algerier hatte eine Eingrenzung für den Kanton Glarus, weshalb er sich illegal im Kanton Zug aufhielt. Weiter erhielten drei Personen eine Ordnungsbusse und zwei Fahrzeuglenker wurden wegen Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt: Einer sass ohne gültigen Führerausweis am Steuer, die zweite Person weil die Ladung in seinem Fahrzeug ungenügend gesichert war. Der 54-jährige Schweizer hatte Holzlatten an die Windschutzscheibe geschoben. Dabei ist diese gesprungen, weshalb das Fahrzeug nicht mehr betriebssicher war. Zudem war die Sicht aus dem Beifahrerfenster komplett versperrt. Er konnte erst weiterfahren, als die Ladung korrekt verstaut und gesichert war.

Die Einsatzkräfte stellten aber auch erfreulich fest, dass die Autofahrer in gemässigtem Tempo an den Kontrollstellen vorbeigefahren sind. Die Zuger Polizei dankt für die Rücksichtnahme.

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