Kanton Zug
Polizei stoppt am Osterwochenende sechs Autoposer

Die Zuger Polizei hat während den vergangenen Ostertagen eine Aktion gegen Autoposer durchgeführt. Wegen übermässigem Lärm wurden sechs Fahrzeuglenker angehalten und verzeigt.

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Die Polizei kontrolliert zwei Autos.

Die Polizei kontrolliert zwei Autos.

Bild: Zuger Polizei

(rem) Absichtlich verursachter und vermeidbarer Motorenlärm stellt seit längerem ein Dauerthema dar. Mit dem vermehrten Auftreten sogenannter Autoposer hat sich die Problematik zusätzlich verschärft. Indem Autoposer in niedrigen Gängen umherfahren, im Leerlauf die Drehzahlen in die Höhe schnellen lassen oder beim Anfahren rasant beschleunigen, fallen die mehrheitlich jungen Männer in Innenstädten und Ortschaften negativ auf.

Bei der Zuger Polizei gehen insbesondere an den Wochenenden zahlreiche Lärmklagen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Kanton ein. Diese beziehen sich auf die Autoposer, die hauptsächlich bei schönem Wetter unterwegs sind und unnötigerweise sowie absichtlich Lärm verursachen.

Aus diesem Grund hat die Zuger Polizei während den Ostertagen entsprechende Kontrollen durchgeführt. Am Gründonnerstag wurde an der Baarerstrasse in Zug ein 24-jähriger Lenker angehalten, weil er im Leerlauf die Drehzahlen in die Höhe schnellen liess. Am Karfreitag fielen in der Stadt Zug (Bahnhofstrasse und Bundesplatz) drei weitere Autofahrer im Alter von 18, 27 und 33 Jahren durch übermässigen Lärm auf. Weiter wurden am Ostersonntag in Baar (Sihlbruggstrasse) und Zug (Gubelstrasse) nochmals ein 40- sowie 23-jähriger Autofahrer angehalten, weil sie extra und unnötigen Lärm verursachten. Alle fehlbaren Lenker erhalten laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden eine Anzeige und müssen sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Die Zuger Polizei wird auch in Zukunft entsprechende Verkehrskontrollen durchführen. Auch auf Facebook macht die Zuger Polizei immer wieder auf die Problematik aufmerksam: