ZUGER POLIZEI: «Was die Jungen heute erwartet, ist Horror»

Fünf Polizisten mussten dieses Jahr schon ins Spital – wegen Überlastung. So hart ist der Job wirklich.

Drucken
Teilen
Die Arbeit von Polizisten ist härter geworden – und verursacht wohl auch mehr gesundheitliche Probleme. (Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Arbeit von Polizisten ist härter geworden – und verursacht wohl auch mehr gesundheitliche Probleme. (Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Vier der fünf im zurückliegenden Jahr im Spital behandelten Polizisten hatten Herz-Kreislauf-Probleme. Einer von ihnen erlitt einen Hirnschlag», erklärt Zugs Polizeichef Karl Walker – der in den vergangenen zehn Jahren so etwas noch nicht erlebt hat. Die betroffenen Polizisten sind zwischen 40 und 50 Jahre alt.

Polizisten scheinen grösseren Belastungen ausgesetzt zu sein. Dass der Dienst härter geworden ist, kann Albin Bieri bestätigen. 40 Jahre lang war er bei der Zuger Polizei. Anfang dieses Jahres wurde der 64-jährige Chamer pensioniert. «Der Ton und die Umgangsformen sind aggressiver geworden.»

Auch Ruedi Egloff aus Unterägeri sagt: «Was die Jungen heute erwartet, ist der Horror.» Obwohl im Sommer pensioniert, hilft der 64-Jährige bei der Zuger Polizei bis Ende Jahr aus. Er sei früher oft ans Limit gekommen. Er leidet inzwischen an Diabetes und trägt einen Herzschrittmacher.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.