Zuger Regierungsräte liefern 42'000 Franken in die Staatskasse ab 

Der Regierungsrat veröffentlicht jährlich eine Übersicht der nebenamtlichen Tätigkeiten seiner Mitglieder. Er setzt dabei auf vollständige Transparenz. 

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Der Zuger Regierungsrat liefert Erträge aus Mandaten in die Staatskasse ab.

Der Zuger Regierungsrat liefert Erträge aus Mandaten in die Staatskasse ab.

Bild: PD

(haz) Die Zuger Regierung hat seit jeher die Mandate, die Nebenämter und die weiteren Mitgliedschaften oder Tätigkeiten ihrer Mitglieder veröffentlicht. Seit 2014 enthält die Liste auch Angaben zum zeitlichen Aufwand und zur finanziellen Entschädigung der einzelnen Mandate.

Die Tätigkeiten des Regierungsrats sind laut Mitteilung der Kommunikationsstelle des Regierungsrats im Gesetz über die Rechtsstellung der Mitglieder des Regierungsrats vom 1. Februar 1990 und im Gesetz über die Entschädigung der nebenamtlichen Behördenmitglieder (Nebenamtsgesetz) vom 27. Januar 1994  geregelt. Als Grundsatz gilt, dass ein Mitglied des Regierungsrats sein Mandat im Vollamt ausübt. Weitere (offizielle) Aufgaben müssen mit dem Mandat als Regierungsrätin, als Regierungsrat vereinbar sein. Die nebenamtlichen Aufgaben sowie sämtliche Interessenbindungen werden ferner in einem Register offengelegt.

Register Mandate Zuger RR 2019.pdf

Ertrag für Kanton

Ebenso geregelt ist im Nebenamtsgesetz die Besoldung des Regierungsrats. Für die Honorare oder die Entschädigungen aus weiteren Tätigkeiten gilt, dass sämtliche Honorare und Entschädigungen aus Mandaten, die ein Mitglied des Regierungsrats im Auftrag des Kantons ausübt, in die Staatskasse fallen. 2019 sind gemäss Mitteilung rund 42'000 Franken in die Staatskasse geflossen.