Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zuger Regierungsrat will Cham als Mittelschulstandort im Richtplan

Der Zuger Regierungsrat will Cham als weiteren Mittelschulstandort in den Richtplan aufnehmen. Verzichten will er dagegen auf die Zusammenlegung der Wirtschaftsmittelschule (WMS) und der Fachmittelschule (FMS) in einem Neubau an der Hofstrasse in Zug.
Der Regierungsrat hat beschlossen, den Standort Cham neu in seine Mittelschulplanung aufzunehmen, im Bild die Kantonsschule Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Regierungsrat hat beschlossen, den Standort Cham neu in seine Mittelschulplanung aufzunehmen, im Bild die Kantonsschule Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zug. Der Regierungsrat hat beschlossen, den Standort Cham neu in seine Mittelschulplanung aufzunehmen und die nötigen Voraussetzungen für den Bau eines Langzeitgymnasiums zu schaffen. Er folgt damit der Empfehlung der Arbeitsgruppe, die sich im vergangenen Jahr nochmals mit der Mittelschulplanung befasst hatte, wie Baudirektion und die Direktion für Bildung und Kultur am Donnerstag mitteilten.

Mit dem Langzeitgymnasium im "Röhrliberg" in Cham soll die Kantonsschule am Lüssiweg in Zug entlastet werden, so dass dort mittelfristig auf grössere Erweiterungsbauten verzichtet werden kann. Wie vorgesehen weitergeführt werden soll die Planung für die Erweiterung des Kurz- und Langzeitgymnasiums in Menzingen.

Keine Zusammenlegung von WMS und FMS

Nicht folgen will der Regierungsrat der Empfehlung bezüglich Wirtschafts- und Fachmittelschule. Die Arbeitsgruppe hatte vorgeschlagen, WMS und FMS an der Hofstrasse in Zug zusammenzulegen und auf dem Theilerareal ein zusätzliches Schulgebäude zu erstellen.

Aus Kostengründen plädiert der Regierungsrat für den Verzicht auf den Neubau. Damit könnten 50 bis 80 Millionen Franken gespart werden, je nachdem, wie viel in die Sanierung und Ergänzung der bestehenden Gebäude an der Hofstrasse investiert werde, heisst es in der Mitteilung.

Zudem könne das Risiko gesenkt werden, Investitionen für Schulräume zu tägigen, die sich je nach Entwicklung der Schülerzahlen dereinst als unnötig herausstellen könnten. Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den beiden Schulen soll durch organisatorische Massnahmen und die Nutzung von Synergien verbessert werden. Das Theilerareal will der Kanton als langfristige Reserve behalten.

Gesamtinvestitionen von 260 Millionen Franken

Die Gesamtkosten für die Umsetzung des neuen Standortkonzeptes mit neu vier Mittelschulstandorten beziffert der Regierungsrat auf 260 Millionen Franken. Die grössten Posten sind dabei die Planung und Realisierung des Neubaus in Cham mit rund 124 Millionen Franken und etwa 111 Millionen Franken für den Erweiterungsbau in Menzingen sowie weitere 14 Millionen Franken für Provisorien und rund 5 Millionen Franken für eine Zusatzturnhalle am Lüssiweg in Zug.

Damit das Konzept umgesetzt werden kann, braucht es zum einen zwei Anpassungen im kantonalen Richtplan sowie eine Anpassung des Zonenplanes der Gemeinde Cham. Erst wenn diese planungsrechtlichen Anpassungen rechtskräftig vollzogen seien, könne mit der Projektierung des Neubaus im Ennetsee begonnen werden, heisst es in der Mitteilung.

Wieder aufgenommen werden können die vorübergehend sistierten Planungen für die Erweiterungsbauten in Menzingen sowie für die Zusatzturnhalle und Provisorien der Kantonsschule Zug. Die Objektkredite werden dem Kantonsrat vorgelegt. Eingestellt werden die Planungen für die Erweiterungsbauten an der Hofstrasse und für zusätzliche Schulräume der Kantonsschule am Lüssiweg in Zug. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.