Zuger Regierunsrat spricht Beiträge für Kultur

Das Kinder- und Jugendtheater Zug, der Verein «Bau Forum Zug» und die Ausstellung «Easy! Easy? Schweizer Industrie-Design: Das Büro M&E» erhalten einen finanziellen Zustupf vom Kanton Zug. Zudem subventioniert der Kanton die kostenlose Schuldenberatung der Reformierten Kirche.

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Aufführung von «My Fair Lady» im Kinder- und Jugendtheater Zug im Mai 2010. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Aufführung von «My Fair Lady» im Kinder- und Jugendtheater Zug im Mai 2010. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Regierungsrat des Kantons Zug gewährt dem Kinder- und Jugendtheater Zug für die Jahre 2011-13 einen jährlichen Betrag von je 90'000 Franken aus dem Lotteriefonds. Der jährliche Beitrag wird somit um 10'000 Franken erhöht, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt. Das Kinder- und Jugendtheater Zug realisiert jährlich acht Theaterprojekte, diverse wöchentliche Theaterstunden und Theaterlager mit insgesamt 200 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 5 bis 25 Jahren aus allen Gemeinden des Kantons Zug.

Ebenfalls einen Beitrag aus dem Lotteriefonds erhält der Verein «Bau Forum Zug» für die Erarbeitung des neuen Zuger Bautenführers. Der Bautenführer aus dem Jahr 1992 soll aktualisiert werden. Der Verein erhält dafür 175'000 Franken. Des Weiteren gewährt der Regierungsrat einen Betrag von 20'000 Franken an die Ausstellung «Easy! Easy? Schweizer Industrie-Design: Das Büro M&E» in der Burg Zug. Die Ausstellung dauert vom 16. April 2011 bis am 15. Januar 2012.

Geld für Schuldenberatung
Die Reformierte Kirche Kanton Zug erhält zudem Beiträge für ihre kostenlose Schuldenberatung. Die Reformierte Kirche bietet als einzige Institution im Kanton Zug eine qualifizierte und kostenlose Schuldenberatung an. Die Beratungen stehen sämtlichen Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons Zug offen, unabhängig von deren Konfession. Aufgrund der stetig steigenden Zahl der Beratungsfälle wurde im Jahr 2008 die Beratungsstelle mit finanzieller Unterstützung des Kantons Zug personell aufgestockt. Der Kanton hat dieses Engagement nun für weitere drei Jahre erneuert zahlt dafür Subventionen von 138'000 Franken, 147'000 Franken und 149'000 Franken für die Jahre 2011, 2012 und 2013.

pd/das