Zuger Schulen brauchen mehr Platz

Der Zuger Stadtrat möchte gleich fünf Schulanlgen erweitern. Die Turnhalle der Schulanlage Kirchmatt soll für über 3,5 Millionen Franken aufgestockt und in Letzi, Riedmatt, Herti sowie Oberwil sollen temporäre Ergänzungsbauten entstehen.

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Kinder auf dem Pausenplatz der Schule Herti in Zug. (Bild: Archiv Werner Schelbert/Neue ZZ)

Kinder auf dem Pausenplatz der Schule Herti in Zug. (Bild: Archiv Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Zuger Stadtrat unterbreitet dem Grossen Gemeinderat einen Baukredit für die Turnhalle der Schulanlge Kirchmatt. Weil im Schulkreis Zug Zentrum zurzeit rund 30 Plätze für Mittags- und Nachmittagsbetreuung fehlen, soll die Turnhalle aufgestockt werden. Damit könne laut Antrag des Stadtrates das Raumprogramm mit den erfolderlichen 195 Quadratmetern (Betreuung plus Nebenräume) an idealer Lage umgesetzt werden.

Die Aufstockung der bestehenden Turnhalle erlaube es, 45 Kinder für den Mittagstisch und 35 Kinder für die Nachmittagsbetreuung aufzunehmen. Die neuen Räumlichkeiten würden der ausserschulischen Betreuung, bei Bedarf aber auch den Bedürfnissen der Schule gerecht und sollen nach den Sommerferien 2012 bezugsbereit sein. Für die Aufstockung der Turnhalle Nord ist ein Brutto-Baukredit von 3,67 Millionen Franken zu Lasten der Investitionsrechnung.

Pavillons für 8,8 Millionen Franken

Auch die Schulanlagen Letzi, Riedmatt, Herti und Oberwil sollen erweitert werden – dies jedoch nur temporär. Im Schulkreis Zug West würden bereits heute Räumlichkeiten für die Primarschule fehlen, begründet der Stadtrat den Antrag eines Rahmenkredits. Ebenso vermöge das Raumangebot für die ausserschulische Betreuung in der Schulanlage Riedmatt und im Hertiforum nicht zu genügen. Die Freizeiträume in Oberwil sind im alten Schulhaus im Untergeschoss untergebracht und seien aufgrund der Raumgrösse beschränkt.

Bis zur Realisierung des geplanten Erweiterungsbaus im Herti könne der Platzbedarf der Schulen nur mit provisorischen, temporären Ergänzungsbauten sichergestellt werden. Dazu seien insgesamt 72 Module notwendig. Für den Bau der vier Pavillons an den Standorten Letzi, Riedmatt, Herti und Oberwil beantragt der Stadtrat einen Rahmenkredit von rund 8,8 Millionen Franken. Die Pavillons sollen spätestens nach den Herbstferien 2012 betriebsbereit sein.

pd/bep