Zuger Sekundarschulen werden attraktiver

Sekundarschule stärken, Langzeitgymnasium entlasten: Der Zuger Bildungsdirektor Stephan Schleiss hat verschiedene Massnahmen vorgestellt, wie er das Langzeitgymnasium entlasten will.

Drucken
Teilen
Schülerinnen an der Sekundarschule im Schulhaus Loreto in Zug, aufgenommen im März dieses Jahres. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Schülerinnen an der Sekundarschule im Schulhaus Loreto in Zug, aufgenommen im März dieses Jahres. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Kurzzeitgymnasium in Menzingen (kgm) soll sein Angebot erweitern, wie es in einer Mitteilung der DBK vom Donnerstag heisst. Per Schuljahr 2012/2013 kommen zu den bisherigen Schwerpunkten eine natur- und wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung hinzu.

Weiter prüft die DBK standardisierte Leistungsprüfungen gegen Ende der 6. Primarklasse sowie im 8. und 9. Schuljahr. Zudem sollen die Sekundarschulen mit den weiterführenden Schulen und der Fachmittelschule besser vernetzt werden. Sekschüler sollen gezielt für die Mittelschule vorbereitet werden.

Aber auch das Klima an den Sekundarschulen ist ein Thema. «Es darf nicht sein, dass Eltern ihr Kind nicht an die Sekundarschule schicken, weil sie glauben, ihr Kind gerate dort in ein sozial problematisches Umfeld mit einer beschränkten Bildungsperspektive», wird Bildungsdirektor Stephan Schleiss zitiert.

Im Kanton Zug wechselt knapp jedes fünfte Kind nach der 6. Klasse ins Langzeitgymnasium. Die Quote ist in den letzten zehn Jahren von 14,7 auf 18,4 Prozent angestiegen.

Grundlage der Studie ist eine Befragung von insgesamt 3100 Personen, darunter 1900 Jugenlichen im Kanton Zug.

sda/rem