Zuger Skandalfirma geht in Konkurs

Der Schaden der Rothsinvest geht in die Millionen. Verwaltungsrat und SVP-Politiker Manuel Brandenberg fürchtet aber kaum um seine politische Zukunft.

Merken
Drucken
Teilen
Manuel Brandenberg fürchtet nicht um seine politische Zukunft. (Bild: Werner Schelbert/Neue LZ)

Manuel Brandenberg fürchtet nicht um seine politische Zukunft. (Bild: Werner Schelbert/Neue LZ)

Die ehemalige Zuger Vermögensverwaltungsfirma Rothsinvest Asset Management sorgt weiter für Schlagzeilen: Das Treuhänder-Unternehmen, bei dem Rechtsanwalt Manuel Brandenberg im Verwaltungsrat sitzt, muss nun in den Konkurs gehen. Dies hat das Zürcher Konkursgericht verfügt. Grund: Die Firma ist hoch verschuldet – über sechs Millionen Franken Schulden stehen zu Buche.

«Dieser Konkurs hat mittelbar mit den Machenschaften von Robert da Ponte zu», sagt Brandenberg, der in Zug auch als SVP-Politiker tätig ist. Bekanntlich hat da Ponte, früherer Direktor der Vermögensverwaltungsfirma, illegale Geschäfte getrieben – offenbar hinter dem Rücken des Verwaltungsrats. Deshalb sitzt der Italiener mittlerweile in seiner Heimat hinter Gittern, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt.

Brandenberg selber befürchtet angesichts des Anlagesumpfs um Rothsinvest einerseits und seines Verwaltungsratsmandats andererseits indes keine Veranlassung, um seine politische Zukunft fürchten zu müssen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.