Zuger Stadtrat verbietet Mitbringen von Alkohol

Der Stadtrat von Zug nimmt den Kampf gegen Littering auf: Das Mitbringen von alkoholischen Getränken in die Badi Siehbach in Zug ist ab sofort verboten. Auch Securitas-Patrouillen werden eingesetzt.

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An einem Samstagmorgen im Frühling 2011 am Zugersee. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

An einem Samstagmorgen im Frühling 2011 am Zugersee. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Stadtrat von Zug hat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, das Mitbringen von alkoholischen Getränken in die Badi Siehbach ab sofort zu verbieten. Begründet wird der Entscheid laut einer Mitteilung mit der massiven Verunreinigung der Badeanstalt am vergangenen Wochenende. Dabei seien nicht nur Unmengen von Abfall liegen gelassen worden, es seien auch Flaschen mit alkoholischen Getränken zerschlagen worden. Die Scherben hätten Badegäste verletzten können.

Die Badeanstalt konnte am Sonntag erst wieder geöffnet werden, nachdem die Mitarbeitenden des Werkhofs das Gelände mit einem ausserordentlich grossen Aufwand gereinigt hatten. Das Alkoholverbot habe sich bereits in der Badi Seeliken als wirksames Mittel gegen Littering erwiesen.

Securitas soll für Ordnung sorgen

Trotz des Verbotes werde es im Kiosk der Badi Siehbach auch weiterhin alkoholische Getränke zu kaufen geben. Securitas-Patrouillen würden kontrollieren und sicherstellen, dass das Mitbring-Verbot eingehalten wird.

Gleichzeitig habe der Stadtrat mit einem Schreiben den Regierungsrat aufgefordert, die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, damit Littering-Sünder in einem einfachen Ordnungsbussenverfahren zur Verantwortung gezogen werden können.
 

pd/bep