Zuger Stadttunnel unter der Lupe

Bei der Planung des Stadttunnels soll es nun sehr schnell vorwärts- gehen. An einer zentralen Stelle wird derzeit eifrig nach Alternativen gesucht.

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Die Bestvariante des Stadtunnels in Zug. (Bild: Janina Noser/Neue LZ)

Die Bestvariante des Stadtunnels in Zug. (Bild: Janina Noser/Neue LZ)

Der Grossandrang am Donnerstag beim Verkehrsforum zum Zuger Stadttunnel illustrierte, dass das rund 500 Millionen Franken teure Bauvorhaben viele Zuger bewegt. Vorgestellt wurde die neue Bestvariante, die nicht zuletzt wegen des gewählten Mitwirkungsverfahrens zu Stande kam und nun einen unterirdischen Kreisel beinhaltet. So könne im sensiblen Bereich der Ägeristrasse, also in Altstadtnähe, auf einen beträchtlichen Teil der Bauwerke verzichtet werden.

Baudirektor Heinz Tännler betonte an diesem Abend mehrfach, dass auch die aktuelle Variante noch Verbesserungspotenzial aufweise. Und offenbar wird bereits weiter daran gefeilt: So war unter anderem zu erfahren, dass derzeit vier zusätzliche Stellen entlang der Ägeristrasse auf ihre Eignung als alternative Portalstandorte geprüft würden.

Sportlicher Fahrplan

Schon bis Ende 2012 soll dem Kantonsrat ein Objektkredit vorgelegt werden, damit das Volk im Jahr darauf an der Urne über den rund 500 Millionen Franken teuren Tunnel definitiv entscheiden kann. Um dieses einstufige Verfahren zu ermöglichen, müssen in den kommenden Monaten unzählige Detailfragen geklärt werden.

Stadtpräsident Dolfi Müller betonte, dass die Stadt nicht nur voll hinter dem kantonalen Bauwerk stehe, sondern es aktiv unterstütze. Möglicherweise sogar mit Geld.

Christian Peter Meier

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