Zuger Stimmvolk entscheidet über 52 Millionen

Das Zuger Stimmvolk entscheidet bei der Volksabstimmung am Sonntag darüber, ob die Verwaltung der Stadt zentralisiert wird. Der Kaufpreis für den ehemaligen Hauptsitz der Landys & Gyr beträgt 52,23 Millionen Franken.

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Das Kaufangebot beläuft sich auf rund 52 Millionen Franken. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das Kaufangebot beläuft sich auf rund 52 Millionen Franken. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Aus Sicht des Stadtrates ist der Kauf des alten Hauptsitzes der Landis & Gyr an der Gubelstrasse 22 «eine einmalige Gelegenheit». So könne das langfristige Ziel, die Stadtverwaltung zusammenzuführen, an einem zentralen Ort umgesetzt werden.

Der Kaufpreis von 52,23 Millionen Franken sei, so Finanzchef Ivo Romer, zwar ein hoher Betrag, andererseits handle es sich dabei auch um einen guten Preis. Die Siemens will die Stadt bevorzugt behandeln. Das wertet der Stadtrat als Bekenntnis zum Standort Zug. Läuft der eingeleitete Prozess nach Plan, könnte die Stadt das Gebäude in fünf Jahren nutzen.

«Unter grösstem Zeitdruck vorgelegt»

Für das Nein-Komitee wurde der Kaufantrag dem Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) unter grösstem Zeitdruck vorgelegt und konnte nicht sorgfältig studiert werden. Über die Folgekosten könne nichts Konkretes gesagt werden. Zudem liege der Kaufpreis mehrere Millionen Franken über dem in einem unabhängigen Gutachten genannten Marktwert.

pd/ks