ZUGER STRAFVOLLZUG: Der Ex-Amtsleiter muss 1800 Franken zahlen

Zuerst sprach man von 188 nicht vollzogenen Urteilen. Übrig geblieben sind ein Dutzend – genug für einen Schuldspruch.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Das Strafgericht verurteilte am Freitag den früheren Leiter des Amtes für Straf- und Massnahmevollzug wegen mehrfacher Begünstigung. Es bestrafte den 61-Jährigen mit einer bedingten Geldstrafe von 170 Tagessätzen zu 180 Franken (total 30'600 Franken) und einer Busse von 1800 Franken. Dazu kommen die Verfahrenskosten, wobei allein die Spruchgebühr 3000 Franken beträgt, und die Anwaltskosten.

Das Gericht sprach den Beschuldigten in der Hälfte der eingeklagten 23 Fälle frei und verwies bei der Strafzumessung auf die massive mediale und politische Vorverurteilung.

Staatsanwalt Kurt Müller hatte eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten und eine Busse von 25 200 Franken gefordert. Der Verteidiger plädierte an der Verhandlung auf Freispruch. Beide Parteien liessen offen, ob sie das Urteil akzeptieren.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.