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Zuger Strassenverkehrsamt hat fast eine Million Franken eingenommen

Das Strassenverkehrsamt hat im ersten Halbjahr Auto- und Motorradkontrollschilder versteigert. Dabei wurde sogar ein Rekord gebrochen. Auch in der vierten Auktion im November kommt wieder eine interessante Nummer auf den Markt.
Andrea Muff
Zuger Autokennzeichen: Das Zuger Strassenverkehrsamt versteigert tiefe Schildernummern. (Bild: Stefan Kaiser (12. Februar 2018)

Zuger Autokennzeichen: Das Zuger Strassenverkehrsamt versteigert tiefe Schildernummern. (Bild: Stefan Kaiser (12. Februar 2018)

Seit diesem Jahr darf das Strassenverkehrsamt Zug Kontrollschilder für Autos und Motorräder versteigern. Und gleich bei der ersten Auktion wurde der Rekord aus dem Kanton Wallis, wo ein Bauunternehmer für die Nummer «VS 1» 160 100 Franken hinblätterte, gebrochen: «ZG 10» wurde für 233 000 Franken ersteigert. Die insgesamt drei Auktionen sind nun abgeschlossen und erst am 22. November gibt es die nächste.

Zeit für eine Zwischenbilanz: Der Leiter des Strassenverkehrsamtes Kanton Zug, Markus Feer, bestätigt, dass anlässlich der drei Versteigerungen ein Gesamterlös von 960 610 Franken eingegangen ist. Damit ist der Leiter des Strassenverkehrsamtes zufrieden: «Mit dem Start der Kontrollschilderauktion in diesem Jahr sind wir positiv überrascht worden. Budgetiert war ein Erlös von 400 000 Franken zu Gunsten der Staatskasse», sagt Markus Feer. Es wurden 48 PW- und 19 Motorradkontrollschilder versteigert.

Wunschnummern und Schnapszahlen

Die Top 3 der erzielten Beträge führt «ZG 10» an, gefolgt von «ZG 18» mit 128 000 Franken und «ZG 63» mit 63000 Franken. Die niedrigsten Preise wurden mit 400 Franken bei den Motorradnummernschildern und 500 Franken bei den Autonummern erzielt. «Die Mindestpreise der Motorradkontrollschilder können je nach Attraktivität der Nummernfolgen auch darunter liegen», erklärt Markus Feer.

Der Amtsleiter erklärt, dass die Mindestpreise bei den Versteigerung entsprechend der Nachfrage festgelegt werden. «Sogenannte Schnapszahlen, wie etwa ‹ZG 111111›, sind im Startpreis höher als zum Beispiel eine unspektakuläre vierstellige Nummer wie ‹ZG 4852›», so Feer. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Nummernschild nach seinem eigenen Gusto zu gestalten. «Insgesamt wurden bisher 23 Wunschschilder versteigert. Nebst den ‹Schnapszahlen› sind vor allem Geburtsdaten gefragt», gibt Feer Auskunft. Es gibt aber durchaus Nummern, die keinen Abnehmer gefunden haben. Dies zwar nicht im Bereich der Nummernschilder für Personenwagen: «Bei den Motorrädern aber können wir feststellen, dass die Nachfrage nicht so gross ist und sieben Kontrollschilder nicht ersteigert worden sind», erklärt Markus Feer.

Höhepunkt der vierten Auktion

Für die kommende vierte Auktion im November hat das Zuger Strassenverkehrsamt eine weitere Nummer, die von Interesse sein könnte. Denn das Strassenverkehrsamt verfüge nur über wenige tiefe Nummern, wie Feer weiss. Deshalb müsse man «haushälterisch» mit ihnen umgehen. Vom 22. bis 28. November 21 Uhr werden 15 PW- und 5 Motorrad-Kontrollschilder zur Ersteigerung bereit stehen. Markus Feer: «Mit dabei sind ‹ZG 28› sowie diverse vierstellige Kontrollschilder und Wunschnummern. Ob der Rekord gebrochen wird, können wir aber nicht beurteilen.»

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