Zuger SVP fordert grössere Schulklassen

Die SVP-Fraktion des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug will die Grösse der Primarschulklassen auf gesetzlich vorgegebenen Richt- oder sogar Maximalgrössen erhöhen. Damit will die SVP Kosten und Schulraum sparen.

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Auch beim Schulhaus Herti soll ein temporärer Pavillon errichtet werden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Auch beim Schulhaus Herti soll ein temporärer Pavillon errichtet werden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

In der Stadt Zug könnten bis zu 19 Primarschulklassen inklusive dem entspechenden Schulraum gespart werden. Das schreibt die SVP-Fraktion des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug (GGR) in einem Postulat, in dem sie eine Anpassung der Primarschulklassengrösse auf die gesetzlichen Vorgaben fordert.

Derzeit beträgt die durchschnittlich Grösse einer Primarklasse in der Stadt Zug 17 Schüler. Nun will die SVP-Fraktion, dass der Stadtrat die Klassengrösse auf den gesetzlichen Richtwert von 22 Schülern oder sogar auf die Maximalgrösse von 26 Schülern erhöht. Mir dieser Massnahme ortet die SVP ein grosses Sparpotenzial. Denn bei mit einer durchschnittlichen Klassengrösse von 22 Schülern könnten in der Stadt zug 14 Primarschulklassen eingespart werden. Bei einer Erhöhung auf 26 Schüler könnten sogar 19 Primarschulklassen – inklusive dem entsprechenden Raumbedarf – gestrichen werden.

Hintergrund des Postulats ist die Abstimmung vom 11. März, bei der die Stadtzuger über einen Kredit von knapp 8,8 Millionen Franken zu befinden haben. Mit diesem Geld sollen vier temporäre Schulpavillions an den Standorten Letzi, Riedmatt, Herti und Oberwil errichtet werden. Diese Ergänzungsbauten sind nach Ansicht des Stadtrates und einer überwiegenden Mehrheit des Stadtparlamentes notwendig, um in den genannten Schulhäusern zusätzlichen Schulraum sowie zusätzlichen Raum für die ausserschulische Betreuung realisieren zu können.

pd/zim