ZUGER WAHLGESETZ: Das Wahlgesetz kommt zur Abstimmung

Das Referendum gegen die Änderung des kantonalen Wahlgesetzes des Kantons Zug ist zu Stande gekommen. Jetzt gibt sich das Komitee kämpferisch.

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Mit geballter Kraft in den Abstimmungskampf: Das Referendums-Kommitee hat die Unterschriften Rolf Iten (ganz hinten, Mitte) übergeben. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mit geballter Kraft in den Abstimmungskampf: Das Referendums-Kommitee hat die Unterschriften Rolf Iten (ganz hinten, Mitte) übergeben. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Glückliche Gesichter am Freitag vor dem Regierungsgebäude: Das Referendum gegen die Änderung des kantonalen Wahl- und Abstimmungsgesetzes (WAG) ist zu Stande gekommen. Das Komitee hat der Zuger Staatskanzlei 1910 Unterschriften überreicht – 1500 wären nötig gewesen.

Das Referendum wurde ergriffen, weil die Bürgerlichen Listenverbindungen verbieten wollen. Die Listenflut bei den letzten Nationalratswahlen im Herbst 2007 war ihnen zu viel. Aber SP und Alternative-Grüne wollten sich dies nicht gefallen lassen.

Doch noch steht wohl für viele Politiker des Kantons Zug die Abstimmung zur Tangente Zug/Baar auf der Prioritätsliste zuoberst. Denn bis die Zuger Stimmbevölkerung für die WAG-Abstimmung an die Urne gerufen wird, dauert es noch ein bisschen. Dafür vorgesehen ist der 7. März.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.