Zuger Wirtschafskammer: Diskussionen um Reisen und Nachhaltigkeit

Die Zuger Wirtschaftskammer besuchte die Hapimag AG in Steinhausen.

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Sabine Fersch überbringt Hapimag CEO Hassan Kadbi die besten Geburtstagswünsche.

Sabine Fersch überbringt Hapimag CEO Hassan Kadbi die besten Geburtstagswünsche.

Bild: PD/Marcel Roos

Auch der zweite Netzwerk-Anlass der Zuger Wirtschaftskammer nach der coronabedingten Pause war gut besucht. Rund 70 Teilnehmende folgten der Einladung für den «After-Work-Get-Together»-Anlass, bei denen die Mitglieder der Zuger Wirtschaftskammer in regelmässigen Abständen bei Zuger Unternehmen zu Besuch sind. An einem herbstlichen Abend im September war der Ferienanbieter Hapimag Gastgeber des beliebten Anlasses.

Sabine Fersch, Vorstandsmitglied der Zuger Wirtschaftskammer, begrüsste die Teilnehmenden am Hauptsitz der Hapimag in Steinhausen. Fersch bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihr Kommen und freute sich auf einen spannenden Abend. «Als Zuger Wirtschaftskammer beteiligen wir uns aktiv an der gesellschaftlichen und politischen Debatte für eine starke Zuger Wirtschaft», so Fersch und betont: «Der persönliche Austausch kam in den letzten Monaten zu kurz. Umso mehr freut es mich heute, so viele bekannte und neue Gesichter zu sehen.»

Eine 57-jährige Erfolgsgeschichte

Hassan Kadbi, CEO und Verwaltungsratsmitglied der Hapimag, sprach zunächst über die Wurzeln von Hapimag. Exakt an diesem Tag wurde Hapimag vor 57 Jahren in Zug gegründet. Die damalige genossenschaftliche Gründungsidee «Gemeinsam investieren, individuell nutzen» verfolgt das Unternehmen mit dem Sharing & Caring-Gedanken noch heute. Die rund 125000 Hapimag Aktionäre und Mitglieder haben Zugang zu 58 Resorts in 16 Ländern mit ihren Ferienwohnungen. Hapimag ist eine nachhaltige Alternative zur eigenen Ferienwohnung. Durch das Sharing-Konzept wird der Wohnraum in den Resorts über das gesamte Jahr gut ausgelastet. Kadbi bestärkt diese Idee: «Wir wollen verantwortungsvollen Urlaub anbieten. Einerseits ist unser Geschäftsmodell nachhaltig ausgelegt, andererseits wollen wir Nachhaltigkeit auch in unseren Resorts leben.»

Am Hauptsitz in Steinhausen arbeiten rund 175 Mitarbeitende, global mehr als 1500. Für innovative Start-ups bietet der Ferienanbieter am Hauptsitz einen Coworking-Space an. Auch hier wird Nachhaltigkeit gelebt.

Als Tourismusunternehmen ist Hapimag natürlich auch der Coronapandemie ausgesetzt. Schwer tut sich der Ferienanbieter in Destinationen, in denen strikte Reiserestriktionen gelten. Hapimag setzt der Krise aber mit Transparenz, Solidarität und aktivem Dialog entgegen. Mit spürbarem Erfolg. So lag die Auslastung der vier Schweizer Resorts im Juli und August sogar auf einem Rekordwert. Für den kulinarisches Genuss war das Team des Hapimag Resort Interlaken besorgt.

Der gelungene Anlass endete mit einer süssen Überraschung. Die Zuger Wirtschaftskammer schenkte Hapimag eine grosse Geburtstagstorte.

Für die Zuger Wirtschaftskammer: Tanja Süssmeier