ZUGER WIRTSCHAFTSKAMMER: Wo steht Zugs Wirtschaft 2020?

Zug muss an seinen Stärken festhalten, sagen die Branchenleute. Und für die Zukunft neue fördern. Wird künftig der öffentliche Verkehr gratis?

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Matthias Michel (links), Gerold Bührer und Hajo Leutenegger diskutieren über die Zukunft. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Matthias Michel (links), Gerold Bührer und Hajo Leutenegger diskutieren über die Zukunft. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Was muss Zug tun, um unentbehrlich zu bleiben? Zum Tag der Zuger Wirtschaft 2009 sprachen sechs Wirtschaftsvertreter über Steuersysteme, günstigen Wohnraum, Infrastruktur oder Attraktivität im Allgemeinen. Überraschend kam dabei der Vorschlag auf, den öffentlichen Verkehr für die Nutzer generell von Kosten zu befreien.

In Bewährtes investieren
Eine hitzige Diskussion zu erwarten, wäre angesichts der Konstellation und des dadurch erwarteten Konsenses überzogen gewesen. Es sei schwierig, nach vorne zu sehen, sagte Hajo Leutenegger, Präsident der Zuger Wirtschaftskammer, und brachte damit die Schwierigkeit der Gesprächsrunde auf den Punkt. «Sicher ist nur, dass die Veränderungen viel schneller kommen, als wir sie erwarten.»

Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel hielt Zugs Standortfaktoren hoch, die es weiterhin zu pflegen gelte, sprach von den Verheissungen des Metropolitanraums sowie den Bereichen Bildung und Verkehrsinfrastruktur, in die investiert werde. Und versicherte: «Wir lassen uns nicht kurzfristig auf Strohfeuer ein.»

Chantal Debiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.