ZUGER WOHNQUARTIER: Bauvorhaben: Interpellation eingereicht

Das umstrittene Bauprojekt an der Zugerbergstrasse und im Guggitalring nimmt nun politische Dimensionen an.

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Die Häuser Zugerbergstrasse 52/54 und Guggitalring 5. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Häuser Zugerbergstrasse 52/54 und Guggitalring 5. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Knapp 13 Meter hoch sollen die drei Mehrfamilienhäuser werden, die die Zürich Versicherung bekanntlich bauen will. Das wäre knapp vier Meter höher als die bestehenden drei Häuser, die man dem Erdboden gleich machen will – obwohl diese erst vor acht Jahren total saniert wurden. «Drei intakte Liegenschaften, die für Stadtzuger relativ günstigen Wohnraum bieten, sollen abgebrochen werden und dem Profitstreben zum Opfer fallen», führt nun die Interpellation von Vroni Straub-Müller und Ignaz Voser aus.

Bauchefin Andrea Sidler Weiss stellt klar, dass das Baugesuch einer genauen baurechtlichen Prüfung unterzogen werde. Dabei hat sie bereits eine Bauanfrage der Zürich Versicherung negativ beantwortet – weil diese einen «riesigen Riegel» entlang der Zugerbergstrasse plante. Daraufhin wurde ein überarbeitetes Baugesuch eingereicht. «Einen Stopp des Baubewilligungsverfahrens kann die Stadt nicht verfügen. Auch kann Baurecht nicht mit Sozialrecht vermischt werden.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.