Zuger zum «Ritter der Strasse» geschlagen

Für ihr beherztes Eingreifen bei einem Autounfall sind zwei Zuger zu «Rittern der Strasse» geschlagen worden. Eine Pflegeassistentin und ein Elektriker hatten einen verletzten Junglenker nach einem Unfall aus seinem brennenden Auto gerettet.

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«Ritter der Strasse» Johann Hindenlang aus Baar. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Ritter der Strasse» Johann Hindenlang aus Baar. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die 40-jährige Jutta Ledergerber und der 59-jährige Johann Hindenlang sind am Dienstag in Zug an einer Preisverleihung für ihre Hilfe mit der Auszeichnung «Ritter der Strasse» geehrt worden, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) mitteilte. Sie hatten einen 23-Jährigen aus seinem Fahrzeug gezogen, nachdem er mit dem Auto verunfallt war.

Der Junglenker war am 1. Juni 2010 abends auf dem Gemeindegebiet von Menzingen in Edlibach von der Strasse abgekommen, im Auto durch die Luft katapultiert und eingeklemmt worden. Retterin Jutta Ledergerber beobachtete den Unfall von zu Hause aus. Der zweite Retter, Johann Hindenlang, fuhr mit dem Auto zufällig an der Unfallstelle vorbei. Nachdem die beiden den Mann aus dem Auto gezogen hatten, kümmerte sich Ledergerber um den Verletzten und Hindenlang regelte den Verkehr.

Die Aktion «Ritter der Strasse» zeichnet Verkehrsteilnehmende aus, die sich besonders mutig, rücksichtsvoll und unfallfolgemindernd verhalten haben. Jüngste Ritterin war ein 9- jähriges Mädchen, ältester Preisträger ein 78-jähriger Mann.

sda