ZUGERBERG BAHN: Taschenspielertrick oder fauler Zauber?

Der Umbau der Zugerberg Bahn ist beschlossene Sache. Einzig von den Kosten war bisher nicht die Rede. Womöglich hat das seinen Grund.

Drucken
Teilen
Passagiere in der Zugerberg Bahn, die nun rollstuhlgängig gemacht wird. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Passagiere in der Zugerberg Bahn, die nun rollstuhlgängig gemacht wird. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Am Umbau der Zugerberg Bahn selbst gibt es nichts zu rütteln. Ab Mai werden nicht nur die beiden Stationen behindertengerecht aufgerüstet, sondern auch zwei neue Wagen in Betrieb genommen. Mit 7,4 Millionen Franken wird der Umbau laut Stadtrat Hans Christen zu Buche schlagen.

Ganze 6 Millionen davon berappt die Stadt. Diese Unterstützung hat der Stadtrat am Grossen Gemeinderat vorbei beschlossen. Möglich ist dies, indem sie Stadt 3 Millionen direkt einschiesst. 3 weitere Millionen hat der Stadtrat in Eigenregie in Form eines Darlehens versprochen. Eine weitere Million habe der Kanton in Aussicht gestellt, sagt Stadtrat Hans Christen. Die restlichen 400'000 Franken soll der Bund tragen. «Der Stadtrat ist gut beraten, Transparenz zu schaffen, indem er eine Vorlage macht», sagt GPK-Präsident Ivo Romer (FDP). «Das sieht nach einem Taschenspielertrick aus, der nicht gut ist.»

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.