ZUGERBERG: Boarder klagen gegen Verbot

Die Abfahrt mit Skateboards auf der Schlittelstrecke soll verboten werden. Gegen dieses Ansinnen setzen sich die Betroffenen nun aber zur Wehr.

Charly Keiser
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Ein Skateboarder geniesst gut geschützt die Abfahrt. (Bild: PD)

Ein Skateboarder geniesst gut geschützt die Abfahrt. (Bild: PD)

«Fahrzeugähnliche Geräte» (FäG) sollen auf der Geissbodenstrasse vom Zugerberg hinunter bis zur Schönegg nicht mehr zugelassen sein. Dieses Ansinnen der Korporation Zug, der die Strasse gehört, wurde vor drei Wochen im Amtsblatt publiziert (Neue ZZ vom 21. Oktober). Das geplante Verbot richtet sich in erster Linie gegen Skateboard-Fahrer. Und diese wehren sich nun mit einer Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat. Ein Blick in die Beschwerde zeigt, dass sich vor allem Auswärtige dem Verbot entgegenstemmen. Ein Luzerner Anwalt vertritt darin nämlich drei Zürcher, einen Luzerner und einen Baarer. Dieser Umstand bestätigt die Aussage des Beschwerdeführers Alexander Weijn­man, dass die Abfahrt für Skateboarder vom Zugerberg «Kultstatus geniesse und Skater aus der ganzen Schweiz» nach Zug pilgern würden.

Unverhältnismässiges Verbot

«Das geplante Verbot ist völlig unverhältnismässig», nennt Weijnman ein Grund, der auch in der Beschwerde aufgeführt wird. Denn bislang sei auf dieser Strasse mit Skateboards noch kein einziger Unfall passiert.