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Zugerberg Classic ist Geschichte

Der traditionelle Sportanlass wird nach seiner diesjährigen 23. Ausführung nicht mehr stattfinden. Der Mangel an Helfern und OK-Mitgliedern hätte zu diesem Entscheid geführt, wie die Veranstalter mitteilen.
Cornelia Bisch
Am letzten Bikerennen der Zugerberg Classic im Mai 2018 nahmen 131 Sportler teil. (Bild: PD)

Am letzten Bikerennen der Zugerberg Classic im Mai 2018 nahmen 131 Sportler teil. (Bild: PD)

Die Zugerberg Classic bestand aus einem Mountainbikerennen und einem Berglauf, die lokal und regional sehr beliebt waren und festen Bestandteil des Jahresprogramms zahlreicher Sportler darstellten. In einer Medienmitteilung gaben die Veranstalter nun bekannt, dass sie den Sportanlass nach 23 Austragungen nicht mehr durchführen werden.

Der Berglauf der Zugerberg Classic, die jeweils am ersten Maisonntag stattfand, war der erste der Zentralschweizerischen Berglaufmeisterschaft und eine willkommene Gelegenheit für zahlreiche Läufer, sich nach der Winterpause aufzuwärmen. Zusätzlich nahmen immer viele begeisterte Plauschsportler teil. An der 23. Zugerberg Classic im Mai 2018 massen sich 195 Läufer und 131 Biker. Der Sportanlass wurde von einem Komitee des Skiclubs Oberwil-Zug, des Veloclubs Baar-Zug und des RMV Cham-Hagendorn organisiert und durchgeführt.

Mangel an Helfern

«Es war in diesem Jahr schon schwierig, jemanden zu finden, der sich ums Sponsoring kümmerte sowie genug Helfer für den Anlass selbst, zu mobilisieren», sagt Mediensprecher Werner Gämperli. Nachdem OK-Präsident Reto Bühler 2017 aus beruflichen Gründen nach Australien ausgewandert sei, habe Elyne Hager das Präsidium interimsmässig übernommen und sich gleichzeitig ums Sponsoring gekümmert. «Auch der Hauptsponsor V-Zug hat sich nach dem diesjährigen Anlass zurückgezogen.» Einige weitere Rücktritte aus dem OK zwangen die verbliebenen Mitglieder dazu, über die Bücher zu gehen. Vor allem ein Sponsoring-Verantwortlicher fehlte, der mit der Suche nach einem neuen Hauptsponsor fürs nächste Jahr eine Mammutaufgabe hätte übernehmen müssen.

«Wir überlegten, nur noch den Berglauf durchzuführen. Das Bikerennen ist aufwendiger in der Organisation, und man benötigt mehr Helfer zum Sichern der Streckenposten», so Gämperli. «Ohne das Bikerennen müssten auch wesentlich weniger Bewilligungen eingeholt werden.» Auf diese Weise wäre die Zugerberg Classic aber auch wesentlich verkleinert worden und hätte damit an Attraktivität verloren.

Ist das ESAF schuld?

Dass das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF), welches im kommenden Sommer in Zug durchgeführt wird, bezüglich Sponsoring und Helfern eine Konkurrenz darstelle, könne er nicht bestätigen, sagt Gämperli. «Der Mangel an freiwilligen Helfern ist wohl eher eine Zeiterscheinung.» Viele Vereine hätten damit zu kämpfen.

«Leider führten verschiedene Anfragen und Gespräche nicht zum gewünschten Erfolg», bedauert der Medienverantwortliche. Deshalb habe das OK schliesslich den schweren Entscheid getroffen, die Zugerberg Classic künftig nicht mehr durchzuführen. Nun wolle sich jeder der drei Vereine wieder vermehrt eigenen Aktivitäten widmen. «Der RMV Cham-Hagendorn führt ein eigenes Strassenrennen durch. Der Skiclub Oberwil-Zug plant neue Projekte für die Jugend im Wintersportbereich», weiss Werner Gämperli. Verantwortliche des Veloclubs Baar-Zug hätten angetönt, ein neues Mountainbikerennen für Jugendliche auf die Beine zu stellen. Es wird sportlichen Kids aus der Region Zug also auch künftig sicher nicht langweilig werden.

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