ZUGERBERG-CLASSIC: Sie haben den Zuger Hausberg gestürmt

Läufer, Biker und Walker wollten am Sonntag am Zugerberg-Classic den Zugerberg bezwingen. Alle mussten sich viel abverlangen.

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Das Feld der Biker. Für die 25 Kilometer lange Strecke benötigte Tagessieger Daniel Suter aus Baar 59,59 Minuten. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Feld der Biker. Für die 25 Kilometer lange Strecke benötigte Tagessieger Daniel Suter aus Baar 59,59 Minuten. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Schon Stunden vor dem Start zur gestrigen Zugerberg-Classic wimmelte es rund ums Schulhaus Burgbach von sportbegeisterten Läufern, Bikern und Walkern. Während einige die warme Frühlingssonne genossen, liefen sich andere unentwegt ein, um für die bevorstehende Aufgabe gewappnet zu sein. Eine Aufgabe, die den 142 Läufern, 112 Bikern und 43 Walkern alles abverlangen sollte. Allerdings unter verschiedenen Aspekten. Einige wenige Teilnehmer rechneten sich Siegeschancen aus, die meisten aber waren gekommen, um den Zugerberg und sich selber zu bezwingen. Für sie war das Mitmachen und das Ankommen am Ziel wichtiger als die Rangierung.

Jauch siegt souverän
Punkt 9.20 Uhr feuerte Hubert Gamma, Vertreter eines Sponsors, den Startschuss zum Berglauf ab. Er vertrat den als Ehrenstarter angekündigten Martin Andermatt, den Zuger Trainer des BSC Young Boys, der zur selben Zeit mit seinen Jungs ein Spezialtraining absolvierte, um die Chance auf den Gewinn der Schweizer Fussballmeisterschaft wahren zu können. Den Läufern war es egal. Sie stürmten los wie die Feuerwehr. Es dauerte nicht lange, bis sich das Teilnehmerfeld in die Länge zog. Im steilen Aufstieg zwischen dem Liebfrauenhof und der Schönegg setzte sich eine Fünfergruppe ab, und kurz darauf bestand die Spitzengruppe nur noch aus drei Mann, die letztlich den Sieg unter sich ausmachen sollten.

Die Entscheidung fiel auf dem flachen Rundkurs auf dem Zugerberg. Manfred Jauch vom LC Altdorf verwies Felix Bentz aus Luzern und Beat Blättler vom TV Unterstrass Zürich souverän auf die Ehrenplätze.

Martin Mühlebach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.