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Zugerberg Finanz feiert Jubiläum und blickt in die Zukunft

Mit einer Anlassreihe beging der Zuger Vermögensverwalter Zugerberg Finanz sein 20-jähriges Bestehen. Neben Referaten zur Entwicklung der Börse war auch ein spezieller Redner zu Gast.
Livio Brandenberg
Fahnen vor dem Zugerberg-Sitz Lüssihof. (Bild: PD)

Fahnen vor dem Zugerberg-Sitz Lüssihof. (Bild: PD)

Nach den Anlässen Ende Januar veranstaltete der Zuger Vermögensverwalter Zugerberg Finanz kürzlich eine weitere Anlassreihe zur aktuellen Wirtschaftslage. Dabei wagen die Finanzexperten jeweils einen Wirtschafts- und Börsenausblick.

Die Anlassserie vergangener Woche stand unter dem Titel «Die beste Idee bleibt eine gute Idee». Gastredner im Lüssihof in Zug war Livio Dainese, Co-CEO sowie Kreativchef der Werbeagentur Wirz – und Bruder von Zugerberg-Gründer Timo Dainese. Dieser zeigte sich in seinem Referat durchaus emotional und stolz darauf, in den vergangenen 20 Jahren 34 Arbeitsplätze in Zug geschaffen zu haben und griff das schwierige Marktumfeld auf.

Doch Dainese übte auch Selbstkritik: «Ja, es ist nicht das beste Jahr, es ist nicht das einfachste Marktumfeld, doch wir müssen auch sagen: Wir hätten es ein wenig besser machen können.» Und wenn die Umstände sowieso schon schwierig seien, komme oft noch Pech hinzu: So habe die Zugerberg etwa Aktien des italienischen Infrastrukturkonzerns Atlantia im Portfolio gehabt, als Mitte August die Morandi-Brücke in Genua einstürzte. Atlantia ist der Mutterkonzern des Unternehmens Autostrade per l’Italia, welches rund 40 Prozent des italienischen Autobahnnetzes betreibt. Und mit dem Autobahnviadukt stürzte auch die Atlantia-Aktie ab.

Auseinandersetzen mit den grossen Industrietrends

Daineses Kollege Maurice Pedergnana, geschäftsführender Partner und Chefökonom der Zugerberg, ging unter anderem auf die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sowie auf die steigende Volatilität an den Märkten ein, die er auch als mögliche Einstiegschance sieht. Ausserdem sieht der Finanzexperte China «auf dem Weg von einer staatlichen Wirtschaft hin zu einer privaten Dienstleistungsgesellschaft». Weiter betonte er die Rolle Indiens: Dieser Markt werde in den nächsten 20 Jahren enorm an Gewicht gewinnen. Das riesige Land entwickle sich von einem tiefschwelligen Entwicklungsland zu einer reifen Marktwirtschaft.

Und ganz allgemein wies Pedergnana darauf hin, dass sich die Ökonomen ständig mit den grossen Industrietrends auseinandersetzen sollten: aktuell etwa mit der Alterung der Menschen, welche Branchen wie Health Care, Pharma oder Personal Care immer mehr ins Zentrum rückt. Ein weiterer solcher Trend sei auch die zunehmende Mobilität.

Zum Schluss präsentierte der «Werber des Jahres» Livio Dainese den 130 anwesenden Gästen einige seiner erfolgreichen Projekte der letzten Jahre. Darunter Kampagnen für Ikea, Pro Infirmis, Migros oder die Grossbank UBS.

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