ZUGERSEE: Fischklau: Wann zappelt der Dieb im Netz?

Der Berufsfischer Emil Speck sagt, ihm würden Fische aus den Netzen gestohlen. Daran glaubt mancher Kollege allerdings nicht.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Zuger Berufsfischer Emil Speck (69) ist besorgt: Er glaubt, dass sich ein Täter – allenfalls mit einem Gehilfen – an seinen Netzen bedient. Sie schlügen immer nachts zu, sagt er, und würden Fische aus den Netzen reissen. Dies mit fatalen Folgen: Löcher, die geflickt werden müssen, und vor allem Egli und Felchen, die beim Fang fehlen. «Ein Insider», vermutet Speck. «Vielleicht kenne ich ihn ja sogar», lässt sich der Zuger im «Blick» zitieren. Doch da gehen die Meinungen auseinander.

Peter Ulmann, Leiter des Amts für Fischerei und Jagd, bestätigt jedenfalls die Klage von Emil Speck. Ob es sich nur um Bubenstreiche handelt, wie ein Fischer bei der letzten Versammlung vermutet habe, darüber will er nicht urteilen. Nun würden entsprechende Massnahmen getroffen. «Wie wir mit dem Problem allerdings genau umgehen, will ich nicht verraten. Das gefährdet womöglich den Erfolg.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.