ZUGERSEE SCHIFFFAHRT: Zug will für seine Schiffe Geld von Schwyz

Die Schifffahrt soll im Kanton Zug langfristig finanziert und sichergestellt werden. Möglich, dass im Kanton Schwyz nicht mehr anlegt wird.

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Die Schifffahrt auf den Zuger Seen steckt in finanziellen Nöten. (Bild Roman Hodel/Neue ZZ)

Die Schifffahrt auf den Zuger Seen steckt in finanziellen Nöten. (Bild Roman Hodel/Neue ZZ)

Finanziell geht es sowohl der Schifffahrtsgesellschaft für den Zuger- als auch für den Ägerisee nicht gut. Der Zuger Regierungsrat hat nun in einer Vorlage ein Finanzierungsmodell vorgstellt: Zwei Drittel der Aufwendungen übernimmt der Kanton Zug. Alle Gemeinden sollen sich mit einem Drittel an den Kosten beteiligen. Die Vorlage geht davon aus, dass Bezirke und Gemeinden im Kanton Schwyz, die an den Zugersee grenzen, ebenfalls einen Betrag an die Kosten der Schifffahrt auf den Zuger Seen leisten.

Bezahlt der Kanton Schwyz nicht, dann könnte das für die Leute, die in Arth oder Immensee das Schiff benützen möchten, unangenehme Folgen haben. Konsequenz könnte sein, dass die Schiffe der Zugersee-Schifffahrtsgesellschaft die Landungsstege in Immensee und Arth nicht mehr anlaufen. Immensee und Arth zahlen jährlich über 60'000 Franken an die Gesellschaft, während der Kanton Schwyz keine Grundlage kennt, um solche Beiträge auszurichten.

Fredy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung